Markenrechtsstreit zwischen Apple & Fujitsu steht bevor
Fujitsu will Apple die Markenrechte am iPad streitig machen. In den USA hat der japanische IT-Hersteller 2003 einen mobilen Computer für Lebensmittelgeschäfte herausgebracht: Den Fujitsu iPAD.
Fujitsu prüft einen Markenrechtsstreit mit Apple um die Marke iPad. Der japanische IT-Konzern hat 2003 die Markenrechte in den USA für einen mobilen Computer beantragt, mit dem Lebensmittelgeschäfte ihre Lagerbestände verwalten können. Apple hatte sein Tablet am 27. Januar 2010 unter dem Namen iPad in den USA vorgestellt.
Über den Antrag Fujitsus beim US-Patentamt wurde noch nicht abschließend entschieden. Mag-Tech, ein IT-Security-Unternehmen aus Kalifornien, hatte schon früher versucht, sich die Marke iPad zu sichern. Daher war Fujitsus Antrag Anfang 2009 bereits als abgelehnt eingestuft worden. Im Juni 2009 erneuerte Fujitsu aber seinen Markenantrag. Im Folgemonat hatte Apple dann begonnen, sich die Marke international zu sichern.
“Nach unserem Verständnis gehört uns der Markenname”, sagte Fujitsu-Sprecher Masahiro Yamane der New York Times. Fujitsu sei über den Plan von Apple informiert gewesen, ein Gerät unter dem Namen iPad auf den Markt zu bringen, und habe mit seinen Anwälten bereits die nächsten Schritte beraten. “Mobilität ist auch für das iPad von Fujitsu ein Schlüsselwort”, sagte Yamane. “Mit dem iPad muss der Arbeitnehmer nicht ständig wieder zum Computer laufen. Er hat alles immer direkt vor sich.” Apple habe sich noch nicht mit Fujitsu in Verbindung gesetzt, um die Markenrechtsfrage zu verhandeln, hieß es weiter aus dem Unternehmen.
Der Fujitsu iPAD 100-20 war mit einem Intel-PXA-270-Prozessor, Microsoft Windows CE .NET 5.0, 802.11 b/g-WLAN, Bluetooth v1.2 und einem Laserscanner für Strichcodes ausgestattet.
In anderen Ländern ist die Marke iPad auch bereits vergeben. So verkauft Siemens ein Kfz-Teil als iPad. Coconut Grove, ein kanadischer Dessousanbieter, verwendet den Namen für gepolsterte Büstenhalter.
GOLEM.de – IT-News für Profis http://www.golem.de/1001/72728.html
Es wäre wirklich zu amüsant, wenn Apple das iPad doch in iSlate oder iTablet umbennen müsste. Ich bin der Meinung, dass dieses gerät keinerlei Revolution bringen wird. Es enthält kein Mikrofon, ebenso keine Kamera, was bedeutet, das Videotelefonie ausgeschlossen ist. Ebenso stößt man bei der Speicherkapazität ziemlich schnell an die Grenzen des iPads. Auch Flashinhalte werden nicht dargestellt. Auch Schnittstellen sind nicht vorhanden, sodass auch drucken von Dokumenten nicht möglich ist. Sehr Schade.
Hallo liebe User,
an diesem Beispiel können Sie sehen, wie hart und mit wieviel Geld hier Produkte am Markt plaziert werden. Wenn Fujitsi die Markenrechte bekommt, so ist der I Pad von Apple als Produktname weg oder Apple muss tief in die Tasche greifen, um vom Markeninhaber die Rechte zu bekommen.
Dieses Beispiel zeigt aber auch, dass es hier um Milliardenwerte geht und eine fachlich fundierte Recherche von Markennamen wichtig ist.
Dies kann viel Geld sparen helfen !