Archiv für Dezember 2010

Die Nikator Consult GmbH wurde beauftragt die Marke „Naturmanufaktur“ zu vermarkten bzw. zu verkaufen. Hauptsächlich werden unter der Marke Produkte im Bereich der Naturkosmetik, sowie für die Herstellung von Lebensmitteln verwendet. Der Trend zu Kosmetik, die in der Herstellung schonender für Mensch und Umwelt sind , sowie aus Rohstoffen hergestellt werden, die gegenüber der herkömmlichen Kosmetikherstellung natürlicher sind, steigt ständig.

Die Naturkosmetik der Marke „Naturmanufaktur“ wird in der Schönheitsfarm in Schirgiswalde und die Lebensmittel regional vertrieben. Schirgiswalde liegt im Landkreis Bautzen, welcher zum Freistaat Sachsen gehört. Daher konnte hier schon ein regionaler Bekanntheitsgrad der Produkte erreicht werden. Der klangvolle Name eignet sich nicht nur regional sondern auch deutschlandweit. Außerdem ist er schnell einprägsam und ist demnach hervorragend dazu geeignet, Waren und Dienstleistungen anzubieten und im Markt zu platzieren.

Mit dem Erwerb der Marke erhält der Käufer auf Wunsch das fertige Internetportal und die Domains:

Naturmanufaktur.de
Naturmanufaktur.com
Naturmanufaktur.net
Naturmanufaktur.biz

Zu den Markendaten ist zu sagen dass es sich bei dieser Marke um eine Wortmarke handelt, welche am 08.09.2008 beim Deutschen Marken- und Patent für die Klassen 3, 29 und 30 eingetragen wurde, führend ist hierbei die Klasse 3:

• Mittel zur Körper und Schönheitspflege
• Parfümeriewaren
• Kosmetische Hautpflegemittel
• Schönheitsmaske

Die NIKATOR Consult GmbH, welche mit dem Verkauf und der Vermarktung der Marke beauftragt wurde, hat sich auf den Handel mit benutzten und unbenutzten Marken spezialisiert. Es werden unter anderem auch folgende Marken zum Kauf angeboten:

Burgbrunnen, vitajoy, fitura, HILLSTER, Regeny, SPRED, Yoker, Yakumo, Winedream und viele Andere.

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…erholsame Festtage sowie einen guten Rutsch & Start ins neue Jahr wünscht das gesamte NIKATOR Team allen Kunden und Interessenten, Partnern und Produkt- gebern, Freunden & Verwandten. Bleiben Sie gesund, verantwortungsvoll und voller Tatendrang!

Dentalvista ist eine Idee, ein Konzept, eine Marke, eine Internet-Domain und ein Projekt, das mit Leben erfüllt werden will.

Die Nikator Unternehmensgruppe wurde beauftragt die Marke “dentalvista” zu verkaufen bzw. zu vermarkten.
Der Begriff passt gut für den Bereich Zahnheilkunde und Produkten für Zahnärzte. Einerseits könnte die Marke für ein Internetportal stehen, wo Anbieter von Produkten aus der Dentalbranche mit Zahnärzten zusammengebracht werden. Andererseits ist ein Infoportal für Zahnpflegeprodukte denkbar, beispielsweise für Zahnpasta und Zahnbürsten für Endver-braucher, oder als Name für ein bestimmtes Produkt denkbar. Zudem könnte ein Shop mit der Marke “dentalvista” erstellt und betrieben werden.

Mit dem Erwerb der Marke erhält der Käufer auf Wunsch das fertige Internetportal und die Domain www.dentalvista.de

Die Marke “dentalvista” ist demnach hervorragend dazu geeignet Waren und Dienstleistungen anzubieten und am Markt zu platzieren. Gibt man den Suchbegriff “dentalvista” auseinander geschrieben in GOOGLE ein, so erhält man rund 4,13 Millionen Ergebnisse. Somit entfallen teure Marketing- & Werbemaßnahmen.
Zu den Markendaten ist zu sagen dass es sich bei dieser Marke um eine Wortmarke handelt, welche am 15.05.2008 beim Deutschen Marken- und Patent für die Klassen 35,42 und 44 eingetragen wurde:

- Werbung; Geschäftsführung; Unternehmensverwaltung; Büroarbeiten

- Wissenschaftliche und technologische Dienstleistungen und Forschungsarbeiten und diesbezügliche Designerdienstleistungen; industrielle Analyse- und Forschungsdienstleistungen; Entwurf und Entwicklung von
Computerhardware und -software.

- Medizinische und veterinärmedizinische Dienstleistungen; Gesundheits- und Schönheitspflege für Menschen und Tiere; Dienstleistungen im Bereich der Land-, Garten- oder Forstwirtschaft.

Die NIKATOR nternehmensgruppe, welche mit dem Verkauf und der Vermarktung der Marke beauftragt wurde, hat sich auf den Handel mit benutzten und unbenutzten Marken spezialisiert. Es werden unter anderem auch folgende Marken zum Kauf angeboten:

Burgbrunnen, vitajoy, fitura, HILLSTER, Regeny, SPRED, Yoker, Yakumo, Winedream und viele Andere.

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Der Reklameslogan zählt zu den weltweit bekanntesten. Er soll die Besonderheiten der Marke hervorheben: Die quadratische Form der Tafeln und deren „praktische“ Größe. Er wurde 1970 von der schwäbischen Werbeagentur Dewe und deren freiem Mitarbeiter Michael Grashoff erfunden. Die Begriffe werden im Ausland meist eins zu eins in die Landessprache übersetzt. So heißt es “Carré. Pratique. Gourmand.“ in Frankreich. Lediglich in den englischsprachigen Ländern wird mit “Quality in a Square.“ geworben. In Russland wird trotz ansonsten kyrillischer beschrifteter Verpackungen der gleiche Slogan wie in Deutschland verwendet.

RITTER SPORT hat durch die Verpackungsform einen extrem hohen Wiedererkennungswert. Nur wenige Schokoladenmarken werden in quadratischen Tafeln vermarket (neben Ritter Sport etwa Romy von Hosta). Jede Sorte hat eine eigene Farbe. Die bunten Tafeln kenne ich auch aus meiner Kindheit. Blau war immer Vollmilch und rot war Marzipan. So ist es bis heute geblieben.

Zusätzlich ist die Knick-Öffnung, das Knick-Pack, die 1976 eingeführt und bis heute verwendet wird, ein kennzeichnender Markenbestandteil. Sie erlaubt laut Hersteller das Öffnen mit nur einem Knick. Der Öffnungsmechanismus war zwanzig Jahre als Patent geschützt.

Das Logo RITTER SPORT ist seit den 80er Jahren unverändert. In der Regel ist die Schrift blau auf einem weißen Quadrathintergrund. Der Quadratrahmen ist gold.

Allerdings gab es auch mal ein Problem mit dem Namen der Schokolade, genauer gesagt mit dem Wort “Sport“. Vor einigen Jahren gab es nämlich einen EU-Gesetzesentwurf, mit dem Inhalt eines möglichen Verbots von Markennamen, die fälschlicherweise als „gesundheitsbewusst“ verstanden werden können. Doch der Entwurf wurde ad Acta gelegt.

RITTER SPORT Olympia oder wie man es geschafft hat:
Woran merkt man, dass ein Produkt richtig gut ist? Wenn man es vom Markt nimmt und die Verbraucher sich für die Wiedereinführung stark machen, so wie bei Nogger Choc. Der Steilpass, der von uns Verbrauchern kam, wurde sicher zum Volltreffer verwandelt.

Für die Wiedereinführung ihrer Olympia-Schokolade hat RITTER SPORT einen Videowettbewerb eingeführt. Denn anstatt selber Ideen zu entwickeln und virale Videos zu produzieren, gab man den Auftrag an die Netzgemeinde weiter. Und die User produzierten Videos am laufenden Band. Teils mit genialen Ideen, die sogar innovativ umgesetzt wurden. Aber das war eigentlich auch egal, denn die Videos kursieren im Netz und werben alle nebenbei für die neue alte RITTER SPORT. Zusätzlich wurde ein Twitter-Account aufgebaut und ein Blog eingeführt.

Man darf RITTER SPORT zu dieser gelungen Markenkampagne gratulieren.

Vor drei Jahren erhöhten die Unternehmen RITTER SPORT, Nestlé, Ferrero, Mars und Co. auf einen Schlag die Preise. Wie das Handelsblatt im Dezember berichtete, wirft die Kartellbehörde Preisabsprachen vor. Aber in dem besagten Jahr waren die Rohstoffpreise gestiegen. Hinzu kam, dass laut dem Artikel im Handelsblatt, RITTER SPORT im Jahr zuvor defizitär produziert hatte und Preisanstiege nötig waren.

Fazit:
Das bekannteste Quadrat der Welt: Laut einer Marktforschung verbinden die meisten Verbraucher mit einem Schokoquadrat unweigerlich den Namen RITTER SPORT.

RITTER SPORT ist mit dem quadratischen Design und dem Slogan eine nahezu Unkopierbarkeit des Markenbildes gelungen. “Quadratisch. Praktisch. Gut.“ ist mittlerweile sogar in dem allgemeinen deutschen Sprachgebrauch aufgenommen.

Bis heute hat das Ein-Produkt-Unternehmen einen Marktanteil in Deutschland von etwas über 17 Prozent.
Nur Milka verkauft hierzulande noch etwas mehr.

Mit dem “Comeback des Jahres” für die Sorte Olympia wurde zusätzlich die erreichte Aufmerksamkeit genutzt, um auch in Zukunft etwas von der Wiedereinführung zu haben. Investitionen in die Verbrauchertreue sind nötig, um einen engen Austausch mit den Kunden aufzubauen und davon zu profitieren.
Zudem sorgen Produktinnovationen wie Riesentafeln (250 Gramm) und limitierte Editionen für eine Kundenbindung im Schokoladenmarkt.

Allerdings muss man fast fürchten, dass dem Unternehmen die Farben ausgehen. Schließlich gibt es aktuell 23 verschiedene Sorten bei den 100g-Tafeln. Auch jetzt zu unseren Weihnachtsfeiertagen bietet uns RITTER SPORT wieder limitierte Sorten. Denn ein quadratischer Weihnachtsmann muss erst noch erfunden werden.
Und quadratisch muss es schon sein bei der Firma aus dem Schwabenland.

Quelle:

Taina Temmen, Moderatoren in der Xing-Gruppe “Markenstärke und Markenimage” https://www.xing.com/net/pri32994fx/markenimage/newsletter-archiv-505242/gruppen-newsletter-das-bekannteste-quadrat-der-welt-34251023/34253348/#34253348

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Weihnachten steht vor der Tür und wer gerne seine Marke anmelden und gleichzeitig Geld sparen möchte, sollte jetzt zugreifen. Denn die Markenanmeldung kostet bei NIKATOR derzeit nur 99,00 EUR incl.- MWSt., statt 199.00 incl. MWSt.

Die Markenrecherche kosten wie gehabt 199,00 incl. MWSt und die Eintragungsgebühren DPMA für 3 Klassen = 300,00 EUR incl. MWSt.

Außerdem haben wir ab sofort folgende neue Dienstleistungen:

1. Markenberatung mit Marktanalyse, Zielgruppenanalyse, Vertriebsempfehlungen
Hier arbeiten wir mit Fördergeldern / nicht rückzahlbaren Zuschüssen
2. Marken-Finanzierung falls Sie liquide bleiben möchten
3. Marken-Rechtschutzversicherung zur Abdeckung von Kosten bei Markenstreitigkeiten

Die Weihnachtsaktion gilt nur bis einschließlich 24. Dezember 2011.

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Erst seit einigen Jahren findet eine systematische Einbindung von Klang als Instrument in die Marken-Kommunikation statt. Akustische Markenführung heißt das Thema. Und dieses Thema ist im Kommen unter den Bezeichnungen Sound Branding, Sonic Branding, Audio Branding oder Acoustic Branding.

Mit Klang beschäftigt sich die Klangforschung. Ihre Erkenntnisse wurden beim
3. G·E·M Forum am 16. November 2010 in der Universität der Künste Berlin aufbereitet. Unter dem Motto „Wie Marken klingen. Impulse aus der Klangforschung für die Markenführung“ referierten Wissenschaftler und Kommunikationsexperten. Sie alle waren sich einig:
Akustische Kennung, Sound-Branding und Produkt-Klang stärken die emotionale Marken-Profilierung, die Unverwechselbarkeit, die Identität und Konsistenz im Marken-Auftritt. In der Nutzung des Akustik-Potentials steht die Praxis aber erst am Anfang.

Geben Sie Ihrer Marke den Klang, den sie verdient

Mit Betrachtungen zur Wirkung von Klang eröffnete der Moderator Wolfgang K.A. Disch, G·E·M Kuratoriumsmitglied, das siebenstündige Forum.
1. Klang ist verführerisch: der Klang, den ich benutze, beeinflusst Menschen.
2. Klang ist Erinnerung: der Klang, den ich einsetze, weckt Erinnerungen.
3. Klang unterscheidet: der Klang, den ich einem Produkt/einer Marke mitgebe, differenziert, hebt heraus, macht unique und bindet.
4. Klang ist mit Geräusch verbunden: Klang kann zur Reizüberflutung, gar zum Klangterror führen.
5. Klang ist die noch wenig genutzte Dimension der Sensorik: Geben Sie Ihrer Marke den Klang, den sie verdient, der zu ihr passt, der sie herausstreicht, der sie noch unverwechselbarer macht.
Vortrags-Text zum Download (pdf 32 kB)

Der immer gleiche Klang: Sound Colour

Prof. Dr. Martin Supper, Leiter des postgradualen Studiengangs „Sound Studies“ an der Universität der Künste Berlin, gab mit seinem Vortrag „Sound Colour – Von der reinen Klangforschung zum angewandten Klangmaterial“ eine treffliche Einführung in das für Viele noch fremde Gebiet. Mit stimmigen Beispielen verhalf er den Teilnehmern, akustische Phänomene zu erfassen.

Supper erklärte, dass das Differenzierende an Tönen in der Musik ihr Klang ist. Spielt man zum Beispiel drei Aufnahmen desselben klassischen Konzertes ein, entstehen drei Klang-Identitäten. Eine Aufnahme Karajans hingegen erkennt der Klassikfan am immer gleichen Klang, egal ob dieser Beethoven oder Mozart einspielt. „Der größte Erfolg Karajans lag primär daran, eine bestimmte Klangfarbe zu produzieren, die als weich zu bezeichnen ist“, so Prof. Supper. „Die Käufer haben sich am Klang orientiert.“ Damit machten die Tonmeister der Deutschen Grammophon Karajans Werk zum Kassenschlager.
Stichworte zum Vortrag von Prof. Dr. Martin Supper zum Download (pdf 53 kB)

Sound-Logos: die populärste Variante der akustischen Markenführung

Der Löwe von MGM, der Mitarbeiterchor von Intel und der Herzschlag von Audi sind Beispiele der bekanntesten Sound-Logos, die zur Identitätskennung der jeweiligen Marke dazugehören. Mit diesen und weiteren Life-Beispielen führte Prof. Carl-Frank Westermann systematisch und unterhaltsam in die „Akustische Markenführung“ ein. Westermann, Gastprofessor für „Akustische Markenkommunikation“ im Masterstudiengang „Sound Studies“an der Universität der Künste Berlin und Creative Director bei MetaDesign, Berlin, zeigte in Wort, Klang und Bild, wie das Auditive ein Teil der Marke und ihrer Markenidentität wird.

Branding-Prozesse nicht nur visuell, sondern auch akustisch zu führen, ist eine besondere Herausforderung für Markenverantwortliche – so Westermann. Wird sie angenommen und bewältigt, birgt sie enorme Entwicklungsmöglichkeiten für die Markenpersönlichkeit. Ein Sound-Logo kann zum „ear catcher“ werden; es wird jedoch erst dann zum akustischen Marken-Guthaben, wenn die Marke den Klang erhält, der zu ihrer Identität passt. Kenntnisse im Sound-Branding werden künftig gefragt sein, denn immer mehr Entscheider aus der Markenführung erkennen die Potentiale, die sie für ihre Marke nutzen können.

„An der Automobilindustrie lässt sich die Parallelität von Linguistik und Akustik hervorragend verdeutlichen“, erläuterte Carl-Frank Westermann. „Brand in one Word – das ist für Mercedes Kultiviertheit, für BMW Fahrfreude und für Audi Vorsprung. Auf den TV-Spot übertragen bedeutet dies ein akustisches Signal: Brand in two seconds. Diese zwei Sekunden am Ende eines Spots lassen heute viele Marken ungenutzt.“

Dabei sind Marken immer dann erfolgreich in der Erschließung ihrer akustischen Dimension, wenn hinter dem Sound-Logo eine tiefere Bedeutung und Systematik steht. Audi verfolgt seit 1994 seine akustische Logo-Evolution. Heute entspricht die akustische Kennung der Marke mit den vier Ringen dem Herzschlag. Ein weiteres Beispiel ist das Sound-Logo der Deutschen Telekom; die Tonfolge entspricht der grafischen Linienführung des Marken-Visuals.

Westermann erwartet, „dass es in der Zukunft neben Sound-Logos verstärkt auch darum gehen wird, durch Klang innerhalb von Räumen eine bestimmte Atmosphäre zu schaffen. Oder den Produkten selbst einen individuellen Sound zu verleihen, durch den sie dann die Klangwelt, in der sie wahrgenommen werden, selbst mitgestalten.“
Vortrags-Charts von Prof. Carl-Frank Westermann zum Download (pdf 1 MB)

Eine Unternehmenswelt aus Klängen: Siemens

Einblick in die vielfältige, variantenreiche Klangwelt Siemens gab Jürgen Barthel, Brand Management, Head of Corporate Design der Siemens AG, München. Für ihn ist in einer umfassenden akustischen Markenführung der Klang ebenso Bestandteil der Marke wie das Logo, die Schrift, die Firmenfarbe, die Corporate Voice und das gesamte Corporate Layout. Multisensuelle Markenführung bedeutet, dass Klang eine sensorische Dimension der Markenarchitektur ist.

Wie das bei Siemens klingt, das zeigte Jürgen Barthel mit seinem Vortrag „Die Klangwelt Siemens. Geräusche, Klang und Musik als wichtige Aspekte beim Auftritt einer Marke“ in word and sound. Die Markenwerte des Unternehmens wurden in akustische Basiselemente übersetzt. Aus diesen Modulen wurde eine „Klangwelt Siemens“, der Corporate Sound gestaltet. Im Internet, in Image- und Motivationsfilmen, bei der Präsentation von Produktlinien oder beim Auftritt auf Messen ertönt ein markentypisch konsistenter Gesamtauftritt. Und das in allen Kulturen der Welt, in denen die Firma operiert. In der akustischen Signatur griff Siemens den Algorithmus von Fibonacci auf, ein mathematisches Proportionsprinzip, welches auch Grundlage des visuellen Erscheinungsbildes von Siemens ist.

Den Nutzen des Corporate Sound für die Marke beschrieb Barthel in zweierlei Hinsicht: 1) Integriertes Instrument der Markenführung: Hörbare Marken-Wiedererkennung, Emotionale Markenprofilierung sowie Akustischer und visueller Einklang – „Look, listen and feel“. 2) Synergiepotentiale: Konsistenz im Markenauftritt, Effizienz in der Markenkommunikation und Kostenersparnis.
Vortrags-Charts von Jürgen Barthel zum Download (pdf 1 MB)

Die Macht des Knacks: Bahlsen

Seit den 1960er Jahren wirbt Bahlsen mit dem kräftigen Knackgeräusch, das entsteht, wenn man in einen Bahlsen-Keks beißt. Erst in jüngster Zeit entschloss man sich, in diesem Bereich die Bemühungen in Forschung und Entwicklung zu intensivieren. Mit dem Ergebnis: die Firma Bahlsen hat das Knacken ihrer Kekse zum herausragenden Alleinstellungsmerkmal gemacht.

Einblicke dazu gewährte Steffen Weise, Sound Designer und Head of R&D der Bahlsen GmbH & Co. KG, Hannover, in seinem Vortrag „Der Produktklang – Welche Rolle spielt das Knacken der Kekse?“. Der Knack, der in den 1990ern als Inbegriff der Frische interpretiert wurde, wurde ab 2000 zum Gütesiegel des Leibniz Butterkeks und später auch des Pickups von Bahlsen. Denn – so Weise – das Ohr kauft mit.

Steffen Weise arbeitet mit seinen Forschern und Produktentwicklern an einem reproduzierbaren, identischen Knacken. Eine „verschlüsselte Botschaft“ für den Verbraucher, der sich mit einer Auswahl von rund 20 Kekssorten konfrontiert sieht: Kauf mich und nicht das andere Produkt. Für R&D musste das Problem der Messbarkeit des Knacks ebenso gelöst werden wie die Inhalte der Messung zu definieren waren.

Heute verfügt Bahlsen über das Knowhow, welche Einflussgrößen in der Produktion wie ausgesteuert werden müssen, um den Produktklang entsprechend darzustellen. Aus dem Knacken der Bahlsen-Kekse entstand eine wissenschaftlich begründete Produktphilosophie, Produktentwicklung und kundenorientierte Sortimentspolitik. Einzig eine Herausforderung ist noch nicht gelöst: Wie kann dieser Produktklang rechtlich geschützt werden?
Vortrags-Charts von Steffen Weise zum Download (pdf 7 MB -
lange Downloadzeit!)

Quelle: http://www.gem-online.de/veranstaltungen/foren/bericht10.php 

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