Archiv für September 2011
In vier Wochen – am 25. Oktober – findet in Bochum das 4. G·E·M Forum statt. Das Thema der Veranstaltung ist: “ Wie Marken duften. Impulse aus der Geruchsforschung für die Markenführung“. Mit einer einmaligen Besetzung:
Am Vormittag Input aus Wissenschaft und Forschung:
Prof. Dr. Dr. Dr. med. habil Hanns Hatt, der bekannteste Geruchsforscher in Deutschland: Die neuesten Erkenntnisse aus der Geruchsforschung
Dr. Patrick Hehn aus der Göttinger Schule ”Duft im Marketing”, begründet von Prof. Dr. Hans Knoblich: Auf der Suche nach dem einzigartigen Geruch für meine Marke
Und am Nachmittag drei Praktiker, die den Einsatz von Duft täglich leben:
Robert Müller-Grünow, Scentcommunication, Köln: Differenzierung durch Duft-Branding
Andreas Nagel, SCA Packaging: Duft in Verpackungen und Displays
Frank Rehme, Metro Group, real,–Future Store: Duft am POS.
Für Mitglieder der G·E·M gilt die reduzierte Teilnahmegebühr von 200,- EUR (statt 400,- EUR für Nicht-Mitglieder)
Übrigens: Noch bis zum 31. Oktober findet im Botanischen Garten der RUB Ruhr-Universität Bochum – gleich gegenüber dem Veranstaltungszentrum, in dem getagt wird – die Aus-stellung “Himmlische Düfte und Höllengestank” statt. Mehr dazu finden Sie hier: http://www.ruhr-uni-bochum.de/duft/
Hier können sich online anmelden:
http://www.gem-online.de/veranstaltungen/foren/forumkontakt11.php
Sehen wir uns in Bochum? www.gem-online.de
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Noch führt Volkswagen das Ranking im vierten Monat hintereinander an, doch der Vorsprung zu Zalando schmilzt.
So knapp war der Abstand im Wahrnehmungswert nie in den vergangenen zwölf Wochen, obwohl die Wolfsburger noch im Juni dreimal so viel für Werbung ausgegeben hatten.
Nun haben sich auch die Investitionswerte der beiden angenähert. Wer schreit da vor Glück?
Vodafone/Arcor hat gegenüber Vormonat die Werbeausgaben um schlappe 0,5 Millionen Euro zurückgefahren, und schon sinkt im Vergleichszeitraum der Wahrnehmungswert um 0,5 Prozentpunkte.
Coca-Cola dagegen steigert den Wert um 0,5 Prozentpunkte, klettert damit von zehn auf vier, nahm aber statt 1,2 nun 6,4 Millionen Euro in die Hand. Das kleckert nicht, das klotzt.
Carglass blieb nahezu stabil, blätterte dafür aber fast nur die Hälfte hin.
Audi investierte nur 4,4 statt 11,1 Millionen Euro und verlor gerade mal 0,3 Prozentpunkte.
Zum Teil deutlich weniger gaben Mercedes und Media-Markt aus und hielten sich trotzdem wacker.
Nivea rutschte vom vierten auf den neunten Platz ab, warb aber auch nur für weniger als ein Viertel gegenüber Vormonat.
Ins Ranking schob sich Danone, während Opel von Rang sieben auf zwölf verunfallte.
Lebt man so Autos?
Quelle: http://www.absatzwirtschaft.de/content/Print/_p=1004040,an=081126008,tp=Marstr
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Die Axel-Springer-AG darf unter der Bezeichnung „OSGAR“ oder „Bild-OSGAR“ nicht mehr Auszeichnungen, Preise, Prämien, Prädikate oder Trophäen ausloben oder verleihen.
Das hat das Landgericht Berlin auf Klage der Academy of Motion Pictures Arts and Sciences mit Sitz in Beverly Hills entschieden. Diese vergibt seit 1929 für herausragende Leistungen im Filmbereich die Trophäe „Oscar“ und hatte sich durch die jährliche Verleihung eines Preises unter dem Namen „OSGAR“ in Leipzig durch die Axel-Springer-AG in ihren Markenrechten verletzt gesehen. Dem ist das Landgericht gefolgt. Wegen der Ähnlichkeit beider Bezeichnungen bestehe Verwechslungsgefahr.
Die Axel-Springer-AG hatte sich unter anderem erfolglos darauf berufen, ihr Preis sei nach dem sächsischen Schausteller und Marktschreier Oskar Seifert (1861 – 1932) benannt, von dem sich auch die bekannte Redewendung „frech wie Oskar“ ableite.
Landgericht Berlin, Urteil v. 2. August 2011 – 16 O 168/10 -
Quelle: PM Nr. 84/2011 vom 09.08.2011
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Wer wird Award-Nachfolger von Deutsche Telekom AG, True Fruits und Air Berlin?
Gesucht werden die Nachfolger ausgezeichneter Marken wie Deutsche Telekom, Syoss, Nivea, Loewe, eBay oder BMW: Die absatzwirtschaft – Zeitschrift für Marketing und der Deutsche Marketing-Verband (DMV) schreiben zum zwölften Mal den Marken-Award für exzellente Leistungen in der Markenführung aus. Die Preisverleihung erfolgt in der „Night of the Brands“ am 13. März 2012 in Düsseldorf.
Der Marken-Award 2012 wird in den Kategorien „Beste Neue Marke“, „Bester Marken- Relaunch“ und „Beste Marken-Dehnung“ vergeben. Die entscheidenden markenstrategischen Weichenstellungen müssen innerhalb der vergangenen vier Jahre erfolgt sein. Bewerben können sich Unternehmen aus allen Branchen und Bereichen der Wirtschaft sowie nicht kommerzielle Organisationen.
Die Bewerbungen können stellvertretend auch durch Agenturen und andere Marketing- Dienstleister eingereicht werden. Die Bewerbungsfrist endet am 11. November 2011 (Einsendeschluss). Der Preis ist für den gesamten deutschsprachigen Raum, also auch für Österreich und die Schweiz, ausgeschrieben. Interessenten können sich auf der Website www.marken-award.de weiter informieren und für den Wettbewerb 2012 registrieren. Die Bewerbungsunterlagen stehen dort zum Download im PDF-Format bereit. Die Bewerbungsgebühr beträgt 395 Euro pro Bewerbung (345 Euro für Mitglieder des Deutschen Marketing-Verbandes DMV).
„Night of the Brands“ am 13. März 2012 in Düsseldorf
Eine Jury mit Vertretern aus Wissenschaft, Verbänden und Unternehmen bewertet im Dezember die eingereichten Unterlagen und nominiert pro Kategorie drei Finalisten, die im Januar 2012 zu einer abschließenden Präsentationsrunde eingeladen werden.
Der Marken-Award 2012 wird in der „Night of the Brands“ am 13. März 2012 in Düsseldorf vergeben. Marketing-Entscheider aller Branchen werden dann Gewinner und Finalisten feiern. Aus diesem Anlass wird das Sonderheft „marken“ der absatzwirtschaft erscheinen, in dem u. a. die Fallstudien aller Finalisten vorgestellt werden. Die Sieger-Marken 2011 waren True Fruits (Beste Neue Marke), die Deutsche Telekom (Bester Marken-Relaunch) und Air Berlin (Beste Marken-Dehnung). Die glanzvolle Preisverleihung und die „Night of the Brands“ im Düsseldorfer Capitol-Theater erlebten über 1.000 Gäste aus Marketing, Medien und Agenturen.
Bei Rückfragen zum Marken-Award wenden Sie sich bitte an:
Redaktion absatzwirtschaft – Zeitschrift für Marketing
Christoph Berdi, Chefredakteur
Stichwort: „Marken-Award“
E-Mail: markenaward@fachverlag.de
Tel.: 0211.887-14 21
Fax: 0211.887-14 20
Quelle: http://www.marken-award.de/
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Marken beeinflussen unser Leben – bereits morgens auf dem Frühstückstisch greife ich lieber zu dem Nutella. Wasser trinke ich nur von Evian und warum zieht es mich immer zu Starbucks? Warum kaufe ich für den Urlaub Nivea Sonnenmilch und warum kann ich nie an ZARA vorbei gehen? Meine Lebensmittel kaufe ich gerne bei REWE ein und Dove Körperlotion landet immer wieder in meinem Einkaufskorb. Bin ich etwa ein Marken-Junkie?
Kann ich auch ohne Marken leben? Und wenn ja wie sieht das aus? Wenn ich meine Marken kaufe, weiß ich, dass ich dass es mir schmeckt, dass sich meine Haut gut anfühlt und die Bluse nicht gleich beim Waschen einläuft. Wie sieht dann mein neues Leben aus?
Marken haben in alltäglichen Leben eine große Bedeutung. Allein im Jahr 2011 wurden in Deutschland 74297 neue Marken beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet. Gebe ich „Marke“ bei Google an, so kriege ich 184 Millionen Suchbegriffe angezeigt – etwa sechsmal soviel wie für Angela Merkel.
Aber warum kaufen wir wirklich Marken? Vielleicht schmeckt mir auch ein anderer Caramel Frappé? Haben Marken automatisch eine bessere Qualität oder ist es oft nur Prestige? Markenwasser oder Markenklamotten gibt es ja wie Sand am Meer.
Mir helfen Marken, Produkte wiederzuerkennen.
In den 50er-Jahren stand die Zugänglichkeit der Produkte im Mittelpunkt. Zu den bekanntesten Marken zählten Erdal, Persil, Nivea, Knorr, Maggi, Salamander und Palmolive.
In den 60er-Jahren war der volle Kühlschrank das Wohlstandssymbol. Der Schwerpunkt lag auf den reinen Produkten und deren Grundnutzen. 1968 fand der erste Relaunch einer Marke statt: Die Weltmarke Fa änderte ihren Slogan von der „Schönheitsseife, die gut duftet“ zur „Wilden Frische der Limonen“.
Die 70er standen für den Beginn der „Individualisierung“ – die ersten Franchise- und Handelsmarken überrollten Deutschland – McDonald´s, IKEA, Obi und Aldi. Die Marken ließen sich vom Flower-Power inspirieren – Prilblumen und das Überraschungsei und gelbe und grüne VW Golfs zierten die Strassen.
In den 80er-Jahren wurden Produkte museal und kultisch als Gesamtkunstwerk inszeniert – „schwarzer Golf GTI in Paris“.
Als die 90er Jahre begannen, unterschieden sich die Produkte immer weniger. Der Wettbewerb wurde durch die Internationalisierung immer härter. Die Swatch-Uhren eroberten den Markt. Zusätzlich sind neue „künstlich“ geschaffene Marken auf den Markt gekommen – aus der Fusion von Preussen Elektra und Bayernwerk entstand die Marke E.On. Die Diddl-Maus kehrte in jedes Kinderzimmer ein.
Aber wie ist es heute? Gibt es heute den Marken-Junkie – und wenn ja, wie sieht er aus? Woran erkennt man ihn oder sie? Bestellt er an der Bar Afri-Cola, trägt Adidas-Turnschuhe und besitzt ein iPhone? Laut verschiedenen Studien soll sich ein Marken-Junkie zwanghaft verhalten – er möchte immer das Beste und Neuste und das gerne als Erster. Er definiert sich ausschließlich über Marken, am liebsten noch die andere mögen, die sie sich selber aber oft nicht leisten können.
Die Marken, die wir bereits in unserer Kindheit mochten, mögen wir heute oft auch noch. So greife ich heute im Regal immer noch zu hohes C, wenn ich Orangensaft trinken möchte. Diese Entscheidung treffe ich primär emotional. Allerdings braucht mein Unterbewusstsein eine rationale Begründung – hohes C besteht zu 100 Prozent aus reinem Fruchtsaft.
Manche Marken werden sogar zum Allgemeingut – wir fragen nach einem Tempo, googeln Begriffe im Internet, suchen den Uhu, wenn wir was kleben möchten und greifen zur Aspirin, um uns von Kopfschmerzen zu befreien. Wer weiß heutzutage noch den eigentlichen Sprachbegriff für Pampers – Wegwerfwindeln? Und mit dem Tupper-Begriff wird auch die günstigste “Asienplastikkopie” zur Marke.
Jeder von uns bevorzugt bestimmte Marken, aus welchen Gründen auch immer. Vielleicht aus dem Grund, weil sie uns selten enttäuschen.
Dieser Beitrag wurde von Taina Temmen ( www.xing.com/profile/Taina_Temmen ) verfasst und mit Ihrer Zustimmung hier veröffentlicht. Der Beitrag spiegelt auch das Denken und Handel des Gründers und Inhabers der Nikator Unternehmensgruppe wieder und musste daher hier eingestellt werden.
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Unser erstes eBook steht zum Download bereit:
Hier eine Lesprobe:
Die Marke bzw. der Markenartikel im heutigen Sinne entstand ungefähr am Anfang des 20. Jahrhunderts. Durch neue Produktionsmethoden entstand ein Verlust, und zwar der Verlust an persönlicher Interaktion und Kommunikation zwischen dem Hersteller eines Produktes, dem Produzenten, und dem Käufer bzw. Verbraucher, also dem Konsumenten. Diesem Verlust begegneten die Hersteller durch eine Markierung ihrer Produkte. Diese Markierung war anfänglich nur als ein Herkunfts- und Eigentumsnachweis zu verstehen, reichte aber in dieser Form schon sehr bald nicht mehr aus. Der künftige Markenartikel musste auch eine Reihe anderer Merkmale aufweisen, welche ihn vom übrigen Warenangebot ausreichend unterschieden und abhoben. Er musste also sozusagen unverwechselbar gemacht, sein Wiedererkennungswert gesteigert werden. Dies war die Geburtsstunde des heutigen Markenartikels bzw. der „Marke“ überhaupt. Heute wird die Marke als eine funktionsorientierte Form der Vermarktung und als geschlossenes Absatzsystem verstanden, welches das Ziel verfolgt, einen unmittelbaren Kontakt zum Verbraucher und größtmögliche Kundennähe zu erreichen Dafür ist es notwendig, dass die Marke als unverwechselbares Vorstellungsbild eines Produktes oder einer Dienstleistung im Kopf des Kunden verankert ist und ihm eine Orientierungshilfe sowie Sicherheit bei der Auswahl und dem Kauf vermittelt. Das Angebot ist oftmals groß, und der Kunde greift im Zweifel am liebsten zu Bekanntem und Vertrautem… sprich zum Markenartikel mit hohem Wiedererkennungswert! Nun ist ein Markt aber immer ein dynamisches, also ein veränderliches System. Nicht nur die Angebote ändern sich, sondern auch das Kaufverhalten, die Ansprüche und Bedürfnisse des Kunden sind einem ständigen Wandel unterworfen. Diesem Wandel muss auch die Marke Rechnung tragen, wenn sie dauerhaft erfolgreich sein will und soll.
zum eBook gehts hier:
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Markenführung: warum und wozu?
Menschen, Bedürfnisse und Märkte ändern sich ständig. Im Geschäftsleben ist es ein Muss, für Ihre Kunden attraktiv und sexy zu sein. Dabei ist das Finden von Zielgruppen nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass Sie mit Ihrer Marke Einfluss nehmen, sichtbar werden, auf sich aufmerksam machen und Kunden gewinnen.
Jedes Unternehmen- sofern nicht bereits aktiv in seiner Markenführung- macht unbewusst Brandbuilding durch jede Handlung und Erfahrung, die durch die Personen im Unternehmen vermittelt werden. Das sind Sie und Ihre Mitarbeiter.
Markenführung oder Brandbuilding beinhaltet mehr, als überall Ihr Logo anzubringen. Ihre Marke ist Ihr einzigartiges Versprechen Ihres Wertes oder Ihres Werteangebots, das Sie machen. Sie geben Ihren Kunden ein Versprechen.
Denken Sie an Volvo. Der Autohersteller ist ein Garant für Sicherheit. Apple ist bekannt für anders denken und sexy Produkte.
Und wofür stehen Sie?
Diese fünf Schritte helfen Ihnen, Ihr einzigartiges Wertversprechen für sich selbst, und natürlich Ihre potenziellen Kunden, zu ermitteln. Werfen Sie einen genaueren Blick auf folgende Kriterien:
- Vision
- Wertevorstellungen
- Visuelles Konzept
- Kommunikation
- Vielfältigkeit
Wenn Sie sich mit diesen Begriffen intensiv beschäftigen, kann es länger dauern, bis Sie ein fertiges Bild von sich haben. Denn Sie müssen Sie das Gesamtbild betrachten: Ihre Vision und Ihr Nutzen für andere Menschen.
Diese Übung wurde von brandingMEDIA® entwickelt, unserem Partner für Markenführung. Denn eine Marke kommt nicht durch Lesen von einschlägiger Literatur zustande. Die Arbeit besteht darin, dass eine große Portion Selbst-Reflexion in diesen Prozess mit einfließt und genaues postperspektives Hinschauen und Hinfühlen wichtig sind. Hier setzt brandingMEDIA® an.
brandingMEDIA® baut auf dem vorhandenen Marketing Ihres Unternehmens auf, ohne das Bewährte neu zu erfinden ist. Mehrere kleine Schritte führen hin zum großen, klaren Ziel.
Was können Wir gemeinsam mit diesem starken Partner brandingMEDIA® leisten? Gemeinsam unterstützen Wir sie dabei,
- Ihre Marktposition zu erfassen.
- die richtigen Kommunikationsziele zu definieren.
- die SMM-Mechanismen zu verstehen.
- die SMM-Instrumente zielführend einzusetzen.
- sich in einer sozialen Welt adäquat zu präsentieren.
- Ihre Sogwirkung beim Kunden zu maximieren.
- integriert zu handeln.
- Umsatz zu machen.
Auf den Punkt: Gemeinsam mit brandingMEDIA® helfen wir Ihnen dabei, Erfolg zu haben.
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