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	<title>Nikator&#039;s Markenbörse-Blog</title>
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		<title>Keine Verwechslungsgefahr zwischen &#8220;Ritter Sport&#8221;-Schokolade und &#8220;Milka&#8221;-Doppelquadraten</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 05:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rechtsstreit der Inhaberin der Marke &#8220;Ritter Sport&#8221; gegen die Inhaberin der Marke &#8220;Milka&#8221; hat das Oberlandesgericht Köln mit einem am 30. März 2012 verkündeten Urteil (Az. 6 U 159/11) die Klage abgewiesen.
Die Beklagte hatte im Jahr 2010 Schokoladentafeln auf den Markt gebracht, bei denen zwei 40-g-Schokoladentafeln in einer Doppelpackung zusammengefasst waren; durch eine Perforierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rechtsstreit der Inhaberin der Marke &#8220;Ritter Sport&#8221; gegen die Inhaberin der Marke &#8220;Milka&#8221; hat das Oberlandesgericht Köln mit einem am 30. März 2012 verkündeten Urteil (Az. 6 U 159/11) die Klage abgewiesen.</p>
<p>Die Beklagte hatte im Jahr 2010 Schokoladentafeln auf den Markt gebracht, bei denen zwei 40-g-Schokoladentafeln in einer Doppelpackung zusammengefasst waren; durch eine Perforierung in der Mitte ließ sich die Doppelpackung in zwei einzelne gleich große fast quadratische Hälften trennen. Die Verpackung der Tafeln war weitgehend in der Farbe lila gehalten und trug die Aufschrift &#8220;Milka&#8221;. Außerdem war die &#8220;lila Kuh&#8221; darauf abgebildet. Die Klägerin sah jedoch aufgrund der quadratischen Form der beiden Tafelhälften ihr auch als Marke eingetragenes bekanntes Kennzeichen verletzt und nahm die Beklagte auf Unterlassung des Inverkehrbringens, Auskunft, Schadensersatzfeststellung und Vernichtung der bereits hergestellten Tafeln in Anspruch. Das Landgericht Köln hatte der Klage weitgehend stattgegeben. Auf die Berufung der Beklagten hat der 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln das Urteil jedoch abgeändert und die Klage insgesamt abgewiesen.</p>
<p>Nach Auffassung des Senats, der sich auf Verbraucherumfragen stützt, erkenne zwar der weit überwiegende Teil der Konsumenten eine quadratisch verpackte Schokoladentafel mit Seitenlaschen ohne zusätzliche Kennzeichnungen durch Aufschriften oder Bilder als eine solche der Marke &#8220;Ritter&#8221; oder &#8220;Ritter Sport&#8221;. Dennoch bestehe weder eine Verwechslungsgefahr noch die Gefahr einer &#8220;Verwässerung&#8221; der Klagemarke. Der Gesamteindruck bei den beanstandeten Tafeln werde weniger durch die Form als vielmehr durch die Farbgestaltung und den Schriftzug &#8220;Milka&#8221; bestimmt, so dass die Tafeln vom durchschnittlichen Verbraucher eindeutig der Marke der Beklagten zugeordnet würden. Auch durch die Aufschriften auf den beiden Hälften (&#8221;Für Jetzt&#8221;/ &#8220;Für Später&#8221;; &#8220;Für Mich&#8221;/ Für Dich&#8221;; &#8220;1. Halbzeit&#8221;/ &#8220;2. Halbzeit&#8221;) werde signalisiert, dass es sich um zwei Hälften einer Doppelpackung handele. Die quadratische Grundform der Packungshälften trete demgegenüber so zurück, dass sie nicht mehr prägend sei. Auch eine Verbraucherumfrage habe ergeben, dass nur ein zu vernachlässigender Anteil der Konsumenten die Milka-Doppelpackung mit der Marke &#8220;Ritter Sport&#8221; in Verbindung bringe.</p>
<p>Quelle 1: PM des OLG Köln vom 03.04.2012</p>
<p> Quelle 2: Newsletter der CBH Rechtsanwälte <a href="http://www.cbh.de//portal/de/news/gewerblicher-rechtsschutz/oberlandesgericht-koeln-olg-koeln-sieht-keine-verwechslungsgefahr-zwischen-ritter-sport-schokolade-und-milka-doppelquadraten/2564,15621.html">http://www.cbh.de//portal/de/news/gewerblicher-rechtsschutz/oberlandesgericht-koeln-olg-koeln-sieht-keine-verwechslungsgefahr-zwischen-ritter-sport-schokolade-und-milka-doppelquadraten/2564,15621.html</a></p>
<p>.</p>
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		<title>Deutschland, Land der Eigenmarken</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 05:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutsche Konsumenten kaufen gerne Eigenmarken. Oder anders gesagt: Nur jeder Vierte bis Fünfte kauft je nach Produktgruppe gar keine Private-Label-Produkte. Am häufigsten greifen Konsumenten bei Milchprodukten und Hygi­enepapier auf Eigenmarken zurück. Das ist ein Ergebnis der neuen Grundlagenstudie „Eigenmarken und ihr Erfolgsgeheimnis: Was Kunden wirklich wollen“ des Instituts für Handelsforschung (IFH) in Köln. Die Studie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutsche Konsumenten kaufen gerne Eigenmarken. Oder anders gesagt: Nur jeder Vierte bis Fünfte kauft je nach Produktgruppe gar keine Private-Label-Produkte. Am häufigsten greifen Konsumenten bei Milchprodukten und Hygi­enepapier auf Eigenmarken zurück. Das ist ein Ergebnis der neuen Grundlagenstudie „Eigenmarken und ihr Erfolgsgeheimnis: Was Kunden wirklich wollen“ des Instituts für Handelsforschung (IFH) in Köln. Die Studie analysiert die Wechselwirkungen zwischen Eigenmarken und der Marke des Händlers sowie den Einfluss unterschiedlicher Positionierungsstrategien von Eigenmarken im Lebensmitteleinzelhandel. Für die Studie wurden insgesamt 1012 Konsumenten befragt, sie ist repräsentativ für Deutschland.</p>
<p>Bei der Zufriedenheit der deutschen Konsumenten mit den angebotenen Eigenmarken belegt der Discounter Aldi Süd den Spitzenplatz. Fast 80 Prozent der Befragten gaben an, mit dem Private-Label-Angebot äußerst oder sehr zufrieden zu sein. Aldi Nord liegt nur knapp dahinter. Bei den Vollsortimentern können Rewe und Edeka punkten, die die Plätze drei und vier belegen. Wettbewerber wie Norma und Kaiser’s/Tengelmann fallen demgegenüber zurück und liegen auf den hinteren Rängen. Rund 60 Prozent der Befragten gaben an, aufgrund guter Eigenmarken ein Geschäft einem anderen vorzuziehen – sowohl im Vollsortiment als auch im Discount.</p>
<p>Neben der Zufriedenheit wurde bei der Studie auch die Bekanntheit verschiedener Eigenmarken analysiert. Hierbei fällt auf, dass sogenannte Store-Brands, Eigenmarken, bei denen sich der Name des Händlers im Markennamen wiederfindet wie Edeka Bio oder Rewe Feine Welt, besonders hohe Werte bei der Zuordnung zum anbietenden Händler erzielen. Im Discount-Bereich kann sich Lidl mit überdurchschnittlich bekannten Eigenmarken von der Konkurrenz abheben. Im Unterschied zu den Marken der Vollsortimenter werden die Eigenmarken des Discounts jedoch häufiger als Markenartikel wahrgenommen. Die Aldi-Nord-Marke Milsani beispielsweise wird von nur knapp 30 Prozent der befragten Verbraucher als Eigenmarke eingestuft.</p>
<p>Weitere Informationen zu der Studie unter <a title="www.ifh-koeln.de" href="http://www.ifh-koeln.de/" target="_blank">www.ifh-koeln.de</a></p>
<p><em><strong>Eigenmarken und ihr Erfolgsgeheimnis, IFH Köln,<br />
<a title="www.ifh-koeln.de" href="http://www.ifh-koeln.de/" target="_blank">www.ifh-koeln.de</a>, 1900,00 Euro</strong></em></p>
<p><strong><em>.</em></strong></p>
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		<title>Gemeinschaftsbildmarke &#8220;BEATLE&#8221; für elektrische Rollstühle nicht eintragungsfähig</title>
		<link>http://blog.nikator.eu/2012/04/17/gemeinschaftsbildmarke-beatle-fur-elektrische-rollstuhle-nicht-eintragungsfahig/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 04:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Gemeinschaftsbildmarke, die sich aus dem Wort &#8220;BEATLE&#8221; zusammensetzt und für elektrische Rollstühle angemeldet wurde, wurde als nicht eintragungsfähig erachtet, da eine erhebliche Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass die Benutzung dieser Marke die Wertschätzung und die nachhaltige Attraktivität der Marken &#8220;BEATLES&#8221; und &#8220;THE BEATLES&#8221; der Apple Corps Ltd beeinträchtigen würde.
 Der Sachverhalt 
Im Januar 2004 meldete die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Gemeinschaftsbildmarke, die sich aus dem Wort &#8220;BEATLE&#8221; zusammensetzt und für elektrische Rollstühle angemeldet wurde, wurde als nicht eintragungsfähig erachtet, da eine erhebliche Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass die Benutzung dieser Marke die Wertschätzung und die nachhaltige Attraktivität der Marken &#8220;BEATLES&#8221; und &#8220;THE BEATLES&#8221; der Apple Corps Ltd beeinträchtigen würde.</p>
<p> <strong>Der Sachverhalt </strong></p>
<p>Im Januar 2004 meldete die Handicare Holding BV beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM) ein aus dem Wort „BEATLE“ bestehendes Bildzeichen als Gemeinschaftsmarke für Apparate zur Beförderung von Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit (elektrische Rollstühle) an.</p>
<p>Die von der Gruppe „The Beatles“ gegründete Apple Corps Ltd Ltd erhob gegen diese Markenanmeldung Widerspruch, den sie auf ihre zahlreichen älteren Gemeinschaftsmarken und nationalen Marken, darunter die Wortmarke <em>„BEATLES“</em> und mehrere aus dem Wort <em>„BEATLES“</em> oder <em>„THE BEATLES“</em> zusammengesetzte Bildmarken, stützte.</p>
<p>Im Mai 2012 wies das HABM die Anmeldung der Wort-/Bildmarke mit der Begründung zurück, dass es aufgrund der Ähnlichkeit der Zeichen, der hohen Wertschätzung, die die älteren Marken von Apple Corps Ltd seit langem erlangt hätten, und der Überschneidung der relevanten Verkehrskreise wahrscheinlich sei, dass Handicare (die Anmelderin) durch die Benutzung der angemeldeten Marke die Wertschätzung und die nachhaltige Attraktivität der Marken von Apple Corps Ltd beeinträchtigen würde. Es bestehe somit die ernste Gefahr, dass die älteren Marken von Apple Corps Ltd beeinträchtigt würden. Hiergegen wandte sich die Anmelderin mit ihrer Klage zum EuG.</p>
<p>Das EuG bestätigte nun die Auffassung des HABM und wies die gegen die Entscheidung des HABM gerichtete Klage ab.</p>
<p><strong>Die Gründe </strong></p>
<p>Zunächst weist das Gericht in seiner Begründung darauf hin, dass das HABM anhand der vorgelegten Angaben, insbesondere über den Verkauf von Schallplatten der Beatles, davon ausgehen konnte, dass die älteren Marken <em>„THE BEATLES“</em> und <em>„BEATLES“</em> bei Ton- und Bildaufnahmen sowie Filmen eine hohe Wertschätzung und bei Nebenprodukten wie Spielzeug und Spielen eine – wenngleich geringere – Wertschätzung genießen.</p>
<p>Außerdem habe das HABM nach Ansicht des Gerichts zu Recht festgestellt, dass die einander gegenüberstehenden Zeichen in visueller, klanglicher und begrifflicher Hinsicht sehr ähnlich seien. Darüber hinaus hätten diese Marken Unterscheidungskraft, so dass die breite Öffentlichkeit, insbesondere in den nicht englischsprachigen Staaten der Europäischen Union, unmittelbar an die gleichnamige Gruppe und deren Produkte denke.</p>
<p>Ferner habe das HABM zu Recht festgestellt, dass es zwischen den Verkehrskreisen, auf die die einander gegenüberstehenden Zeichen abzielen, insofern eine Überschneidung gibt, als auch Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit zu der breiten Öffentlichkeit gehören, auf die die Marken abzielen.</p>
<p>Daher sei die Schlussfolgerung des HABM, dass es trotz des Unterschieds zwischen den fraglichen Waren eine Verbindung zwischen den einander gegenüberstehenden Zeichen gibt, nicht zu beanstanden. Aufgrund dieser Verbindung würden die relevanten Verkehrskreise &#8211; auch ohne dass eine Verwechslungsgefahr besteht &#8211; dazu neigen, die mit den älteren Marken verbundene Wertschätzung auf die mit der angemeldeten Marke versehenen Waren zu übertragen. Das mit den älteren Marken verbundene Ansehen stehe &#8211; selbst nach 50 Jahren &#8211; noch immer für Jugend und eine gewisse Gegenkultur der sechziger Jahre und sei nach wie vor positiv. Dieses positive Image könnte vorliegend den von der angemeldeten Marke erfassten Waren zugute kommen, weil die relevanten Verkehrskreise gerade aufgrund des erlittenen Handicaps von dem sehr positiven Bild von Freiheit, Jugend und Mobilität, das mit den Marken <em>&#8220;BEATLES&#8221;</em> und <em>&#8220;THE BEATLES&#8221;</em> verbunden werde, besonders angezogen würden. Die Anmelderin könnte daher ihre eigene Marke durch Übertragung dieses Ansehens auf den Markt bringen, ohne große Risiken einzugehen und ohne die Einführungskosten, insbesondere für Werbung, einer neuen Marke tragen zu müssen.</p>
<p>Im Ergebnis habe das HABM daher zu Recht festgestellt, dass die Anmelderin wahrscheinlich die Wertschätzung und die nachhaltige Attraktivität der Marken der Apple Corps Ltd oder einiger ihrer Marken durch die Benutzung der angemeldeten Marke beeinträchtigen würde.</p>
<p>Quellen:</p>
<p>EuGH PM Nr. 41/12 vom 29.3.2012 zum Urteil in der Rechtssache T-369/10</p>
<p>CBH Rechtsanwälte <a href="http://www.cbh.de//portal/de/news/gewerblicher-rechtsschutz/gemeinschaftsbildmarke-beatle-fuer-elektrische-rollstuehle-nicht-eintragungsfaehig/2564,15590.html">http://www.cbh.de//portal/de/news/gewerblicher-rechtsschutz/gemeinschaftsbildmarke-beatle-fuer-elektrische-rollstuehle-nicht-eintragungsfaehig/2564,15590.html</a></p>
<p>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Standardisierter Markenwert: Was bringt die neue DIN-ISO-Norm 10668 für den Nutzer von Markenbewertungen?</title>
		<link>http://blog.nikator.eu/2012/04/11/standardisierter-markenwert-was-bringt-die-neue-din-iso-norm-10668-fur-den-nutzer-von-markenbewertungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 05:12:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Ende der 80er-Jahre ist die Bewertung von Marken für die Finanz- und Wirtschaftswelt ein spannendes Thema. Diese Zeit brachte die erste große Welle von spektakulären Unternehmensübernahmen, bei denen vornehmlich die gekauften Marken im Vordergrund standen. Dies führte zu enormen Transaktionsvolumina, die bis dato ungewöhnlich waren. Die ersten in Deutschland angewendeten Bewertungsansätze waren das Interbrand-Modell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Seit Ende der 80er-Jahre ist die Bewertung von Marken für die Finanz- und Wirtschaftswelt ein spannendes Thema. Diese Zeit brachte die erste große Welle von spektakulären Unternehmensübernahmen, bei denen vornehmlich die gekauften Marken im Vordergrund standen. Dies führte zu enormen Transaktionsvolumina, die bis dato ungewöhnlich waren. Die ersten in Deutschland angewendeten Bewertungsansätze waren das Interbrand-Modell und die Marken-Bilanz von Brandmeyer/Schulz. Seit Anfang der 90er-Jahre hat die Anzahl der Bewertungsansätze zugenommen. Ottmar Franzen, stellvertretender Obmann des DIN-Normungsausschusses „Monetäre Markenwertmessung“, erläutert, was die internationale Norm 10668 für Anwender bedeutet.</div>
<div style="width: 460px; margin-bottom: 12px; overflow: visible;"><a href="http://ad.de.doubleclick.net/click;h=v8/3c54/0/0/%2a/u;44306;0-0;0;8660070;1-468/60;0/0/0;;~aopt=2/1/91/0;~sscs=%3f" target="_blank"><img src="http://s0.2mdn.net/viewad/817-grey.gif" border="0" alt="Versuchen Sie es doch mal !" /></a></div>
<div>
<p>Zur Verunsicherung tragen nicht zuletzt die jährlich publizierten Markenwertrankings von einzelnen Markenbewertern bei, die zum Teil stark abweichende Ergebnisse aufweisen. So veröffentlichte etwa Millward Brown in seiner Studie „BrandZ Top 100 – Most Valuable Global Brands“ für die Marke Apple einen Wert von 153 Milliarden US-Dollar, was dazu führte, dass diese Marke als die wertvollste weltweit gilt. Der ebenfalls renommierte Bewerter Brand Finance weist in seinem Markenwertranking „The Brand Finance Global 500“ für Apple einen Wert von knapp 30 Milliarden US-Dollar aus. Ein Unterschied von mehr als 120 Milliarden US-Dollar kann kaum zum Aufbau von Vertrauen in die Markenbewertung beitragen.</p>
<p>Dabei haben die führenden Anwender und Nutzer von monetären Markenbewertungen längst erkannt, dass eine höhere Verlässlichkeit für die ermittelten Markenwerte geschaffen werden muss und auf eigene Initiative hin einen Standardisierungsprozess angestoßen, der mit der international gültigen DIN-ISO-Norm 10668 abgeschlossen wurde. Diese Norm regelt über verschiedene Leitlinien, was grundsätzlich bei der Bewertung von Marken zu beachten ist. Sie ist keine Verfahrensvorschrift oder Vorgehensanleitung im engeren Sinne, legt aber Mindeststandards fest, die zu einer Vereinheitlichung der Bewertungsergebnisse führen sollen.</p>
<p>Die Norm lässt damit ausreichenden Spielraum für einen Bewerter, die individuellen Besonderheiten der Marke zu berücksichtigen: Markenart, Bewertungsanlass und zur Verfügung stehende Datenbasis. Welches Verfahren zur Anwendung kommt, wird der Gutachter ausführlich begründen müssen. Abweichungen in den Ergebnissen der Markenbewertung müssen plausibel und für den Nutzer eines Markenwertgutachtens nachvollziehbar sein. Dies ist kein Freibrief in der Durchführung von Markenbewertungen. Vielmehr sind einige Parameter durch die Normierung relativ strikt vorgegeben:</p>
<p>• Die Mehrwertsteuer soll nicht berücksichtigt werden (DIN-ISO-Norm 10668 Kap. 5).<br />
• Sofern ein kapitalwertorientiertes Verfahren zur Anwendung kommt, sind die finanziellen Überschüsse auf Nachsteuerbasis zu ermitteln (DIN-ISO-Norm 10668 Kap. 5).<br />
• Für die einzelnen infrage kommenden Verfahren werden bestimmte Mindeststandards für ihre Anwendung definiert (DIN ISO-Norm 10668 Kap. 5.).<br />
• Schließlich wird im Kap. 6 der Norm beschrieben und festgelegt, welche Informationen für die Bewertung heranzuziehen sind. Hierzu zählen eine eingehende Prüfung der Markt- und Finanzdaten (DIN ISO-Norm 10668 Kap. 6.1), von verhaltenswissenschaftlichen Aspekten (DIN-ISO-Norm 10668 Kap. 6.2) und rechtlichen Aspekten, insbesondere zum Rechtsschutz der Marke (DIN-ISO-Norm 10668 Kap. 6.3).</p>
<p><strong>Konsequenzen der Regelungen für die Bewertungspraxis</strong></p>
<p>Ein normkonformes Markenbewertungsprojekt läuft normalerweise in verschiedenen Phasen ab, die zwingend durchlaufen werden müssen. Hierin liegt der eigentliche Nutzen der Norm: dass nämlich der Umfang der Markenwertmessung relativ genau festgelegt wird, dabei aber die methodische Umsetzung dem Bewertungsanlass angepasst werden kann. Im Einzelnen handelt es sich um die folgenden Phasen:</p>
<p>Phase 1: Messung der Markenstärke und der Markenrelevanz<br />
Phase 2: Isolierung der Markenleistung<br />
Phase 3: Ermittlung des Markenertragspotenzials<br />
Phase 4: Ermittlung der Lebensdauer für die Marke<br />
Phase 5: Barwertberechnung</p>
<p>Ferner sollte der Markenbewertung eine umfangreiche Vorbereitungsphase vorangestellt sein. Dabei werden der Bewertungsanlass und der Rechtsstatus der Marke überprüft. Die DIN-ISO-Norm nennt als typische Bewertungsanlässe zum Beispiel die Information des Managements, die strategische Planung, die Bilanzierung, Rechtsgeschäfte, Streitschlichtung oder Darlehens- und Kapitalbeschaffung. Im Rahmen der Vorbereitungen muss auch die Bewertung des Rechtsschutzes erfolgen (DIN ISO-Norm 10668 Kap. 6.3.1). Der Rechtsschutz für die Marke muss zum einen überhaupt gegeben sein, zum anderen muss die Art des Rechtschutzes in die Bewertung einfließen.</p>
<p>Zwar lässt die DIN-ISO-Norm mehrere Konzepte für die Bewertung zu, man kann aber davon ausgehen, dass die Anwendung eines kapitalwertorientierten Verfahrens zu präferieren ist. Wie bei einer Unternehmensbewertung ist der wirtschaftliche Nutzen einer Marke in ihren potenziellen, zukünftigen Gewinnerzielungsmöglichkeiten zu sehen. Insofern beziehen sich die folgenden Ablaufphasen für die monetäre Markenbewertung auf die Anwendung von kapitalwertorientierten Verfahren.</p>
<p><strong>Phase 1: Messung der Markenstärke und der Markenrelevanz</strong></p>
<p>Im Unterschied zur Unternehmensbewertung handelt es sich bei Marken um verhaltenswissenschaftliche Phänomene. Insofern muss die Wahrnehmung der Marke ausreichend Berücksichtigung in der Bewertung von Marken finden (DIN-ISO-Norm, Kap. 6.2). Der Wert der Marke wird erst in den Köpfen der potenziellen Nachfrager realisiert (Markenvertrauen). Für die Messung der Markenstärke sind unterschiedlichste Ansätze denkbar. Als „übliche“ Messparameter werden Bekanntheit, Imageattribute, Markenwissen, Einstellung und Loyalität aufgeführt.</p>
<p><strong>Phase 2: Isolierung der Markenleistung</strong></p>
<p>In der nächsten Phase sind die Zahlungsströme zu ermitteln, die ursächlich nur auf die Markenleistung zurückzuführen sind. Die zusätzliche Attraktivität, die für ein Produkt oder eine Dienstleistung durch die Marke bewirkt wird, ist in einem Preis- und in einem Mengenpremium manifestiert (DIN-ISO-Norm 10668 Kap. 5.2.2). Das Preispremium zeigt, welchen Mehrpreis der Nachfrager gewillt ist, für das markierte Produkt im Vergleich zu einem nichtmarkierten Produkt zu bezahlen. Das Mengenpremium zeigt, um wieviel höher die Absatzmenge des markierten Produkts im Vergleich zum nichtmarkierten Produkt beim gleichen Preis ist.</p>
<p><strong>Phase 3: Ermittlung des Markenertragspotenzials</strong></p>
<p>Dieser Arbeitsschritt ermittelt, wie profitabel eine Marke ist und welcher Anteil des Markengewinns ursächlich auf die Marke zurückzuführen ist. Das Markenertragspotenzial hängt von drei Faktoren ab:</p>
<p>• dem Umsatz der Marke<br />
• der Profitabilität der Marke<br />
• der isolierten Markenleistung</p>
<p>Grundlage für das Markenertragspotenzial ist die gegenwärtige Ertragssituation der Marke nach Ertragssteuern (DIN-ISO-Norm, Kap. 5.2.3).</p>
<p><strong>Phase 4: Ermittlung der Lebensdauer für die Marke</strong></p>
<p>Wenn das in Wirtschaftsprüfung favorisierte Kapitalwertverfahren (DIN-ISO-Norm, Kap. 5.2) zur Anwendung kommen soll, muss vorab die wirtschaftliche Lebensdauer der Marke taxiert werden. In die Begründung für die wirtschaftliche Lebensdauer der Marke sollten folgende Überlegungen einfließen (DIN-ISO-Norm 10668 Kap. 5.2.3.2):</p>
<p>• Innovationsgrad des Marktes, auf dem die Marke präsent ist<br />
• Volatilität des Marktes, auf dem die Marke präsent ist<br />
• Alter der Marke zum Bewertungsstichtag<br />
• Alter der Wettbewerbermarken</p>
<p>Wird die Marke auf unterschiedlichen Märkten angeboten, sollte die Restlebensdauer für jeden Markt individuell festgelegt werden.</p>
<p><strong>Phase 5: Barwertberechnung</strong></p>
<p>Das finanzmathematische Verfahren der Barwertberechnung ist das Herzstück der Markenbewertung. Der Barwert entspricht dem Gegenwartswert der für die Zukunft prognostizierten Einzahlungsüberschüsse. Für diese Abdiskontierung muss ein Kapitalisierungszinsatz bestimmt werden, der die Risiken der Marke und der Märkte, auf denen sie präsent ist, berücksichtigt (DIN-ISO-Norm Kap. 5.2.3). Dieses sollte in enger Abstimmung mit der Finanzabteilung des jeweils auftraggebenden Unternehmens erfolgen.</p>
<p>Die DIN-ISO-Norm 10668 stellt damit einen wesentlichen Fortschritt für die Vereinheitlichung der Markenbewertung dar. Mit der Norm wird ein globaler Methodenrahmen abgesteckt, der den Anwendern der monetären Markenbewertung eine wesentlich höhere Sicherheit verschafft. Markenwertgutachten und nicht zuletzt auch die breit publizierten Markenwertrankings können jetzt dahingehend überprüft werden, ob sie mit den Standards der DIN-ISO-Norm vereinbar sind.</p>
<p>Aufgrund von individuellen Datenquellen und Bewertungsanlässen werden Marken auch in Zukunft unterschiedlich hoch bewertet. Die Ergebnisse werden sich aber allein durch die einheitliche Behandlung der Umsatz- und der Unternehmenssteuern angleichen. Die monetäre Bewertung von Marken ist komplex und erfordert ein hohes Maß an Sachkenntnis und Erfahrung, damit die Rahmendaten für die Bewertung entsprechend festgelegt und interpretiert werden. Von computergestützten Standardverfahren ist auf jeden Fall abzuraten.</p>
<p><em>Über den Autor:<br />
Dr. Ottmar Franzen ist Geschäftsführender Gesellschafter der Marketingforschungsgesellschaft <a href="http://www.konzept-und-markt.com/" target="_blank">Konzept &amp; Markt GmbH</a> und stellvertretender Obmann des DIN-Normungsausschusses NA 159-01-03 AA Markenwertmessung. Im Marketing-Club Frankfurt engagiert er sich zudem für das Markenbarometer.</em></p>
<p><em>Der Artikel wurde entnommen aus: <a href="http://www.absatzwirtschaft.de">www.absatzwirtschaft.de</a> </em></p>
<p><em><a href="http://www.absatzwirtschaft.de/content/marketingstrategie/news/was-bringt-die-neue-din-iso-norm-10668-fuer-den-nutzer-von-markenbewertungen;76684">http://www.absatzwirtschaft.de/content/marketingstrategie/news/was-bringt-die-neue-din-iso-norm-10668-fuer-den-nutzer-von-markenbewertungen;76684</a></em></p>
<p><em>.</em></div>
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		<title>Sonderausstellung im (Marken-)Verpackungsmuseum: 100 Jahre BÄRenmarke</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 05:34:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine BÄRühmtheit feiert Geburtstag: 100 Jahre Bärenmarke&#8221;.
Wer kennt Ihn nicht, den BÄRen von BÄRenmarke, der der Milch ein neues Gesicht gab. Aus Anlass des 100sten Geburtstages findet im deutschen Verpackungsmuseum in Heidelberg ( www.verpackungsmuseum.de )  eine Sonderausstellung dazu statt. Aber auch die anderen permanenten Präsentationen zu Markenverpackungen sind sehenswert, denn manch eine Marke wurde erst durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine BÄRühmtheit feiert Geburtstag: 100 Jahre Bärenmarke&#8221;.</p>
<p>Wer kennt Ihn nicht, den BÄRen von BÄRenmarke, der der Milch ein neues Gesicht gab. Aus Anlass des 100sten Geburtstages findet im deutschen Verpackungsmuseum in Heidelberg ( <a style="COLOR: #333333; TEXT-DECORATION: none" href="http://www.verpackungsmuseum.de/" target="_blank">www.verpackungsmuseum.de</a> )  eine Sonderausstellung dazu statt. Aber auch die anderen permanenten Präsentationen zu Markenverpackungen sind sehenswert, denn manch eine Marke wurde erst durch seine typische Verpackung (Maggi- oder ODOLflasche, NIVEAdose usw.) bekannt und berühmt.</p>
<p>Hier ein kurzer Abriss der Bärenmarkegeschichte:</p>
<table style="FONT-FAMILY: Arial, Helvetica, sans-serif; FONT-SIZE: 12px" border="0" cellspacing="5" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="PADDING-TOP: 5px" valign="top">Im Jahr 1892 nahm die „Berneralpen Milchgesellschaft“ ihre Produktion auf. Das wäre heute wohl kaum noch der Erwähnung wert, hätte nicht der deutsche Ableger des Unternehmens 1912 ein neues Produkt auf den Markt gebracht, das Werbegeschichte schreiben sollte: die „Bärenmarke“. Vor allem in den 1950er Jahren wurde der Bär in der Bundesrepublik zum Symbol für Heimatliebe und Gemütlichkeit. Diese Marke wurde wie kaum eine andere zur Werbe-Ikone und schrieb u. a. als Pionier der TV-Werbung ein wichtiges Stück Werbegeschichte.</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" valign="top">Statt zu altern, wurde er immer jünger: Zur Welt kam das Symboltier der „Bärenmarke“ als zottelige Bärenmutter, die vor allem durch ihre naturalistische Erscheinung beeindruckte. Im Verlauf von 100 Jahren mutierte die Bärenmutter dann zu einem knuddelig-freundlichen Jungtier, das als STEIFF-Teddy-Bär gar zum beliebten Spielzeug wurde.Mit einer exportfähigen Kondensmilch gelang der „Berneralpen Milchgesellschaft“ 1895 der Durchbruch. Auf dem Etikett wurde damals bereits ein Braunbär eingesetzt, das Wappentier des Kantons Bern. Und da man – ähnlich wie Julius Maggi für seine Suppenwürze – im großen Nachbarn Deutschland einen guten Absatzmarkt erkannte, wurde dort schon 1905 eine Produktion errichtet; so konnte man innerhalb des deutschen Zollgebiets produzieren.</p>
<p>1912 wurde der Bär zum erfolgreichen Markenzeichen: In Biessenhofen, dem deutschen Standort des Unternehmens, wurde für ein neues Produkt das etablierte Bildzeichen der Bärin mit einer neuen Wortmarke zur „Bärenmarke Alpen-Milch“ verbunden. Für den Erfolg entscheidend war, wie bei allen großen Marken-Einführungen, auch die neue Produktqualität: Sie musste die Kundschaft überzeugen. Die ungezuckerte Kondensmilch mit zehn Prozent Fettgehalt wurde zunächst in Deutschland eingeführt. Ihr Erfolg war durchschlagend. Das Alleinstellungsmerkmal in der Werbung war die Auslobung als „Alpen-Milch“. Wichtig war zudem der Verzicht auf Zucker, hatte dieser die Kondensmilch in ihren Anfangsjahren doch zu einer Leckerei für Kinder gemacht. Süßen aber konnte die erwachsene Kundschaft den Kaffee ja in der Tasse nach Gusto. Ein Faktor für den Erfolg war also ein neues Konzept der Produktleistung und eine Neudefinition der Zielgruppe.</p>
<p>Der neue Markenartikel wurde schnell zur Weltmarke: Als „Bear Brand“ gelangte er noch vor dem Ersten Weltkrieg über den britischen Markt bis nach Asien und in die afrikanischen Kolonien. Bis heute ist „Bear Brand“ in Asien eine führende Marke für Milch und Milchmischgetränke. Ursprünglich stand der Bär dank seiner alpinen Herkunft wohl für die Reinheit und das hohe Qualitätsversprechen der westlichen Lebensmittelindustrie, und der Bär suggerierte Stärke. Sterile und nahrhafte Kindernahrung – das war in den außereuropäischen Märkten ein wichtiges Thema. Heute ist Asien der Hauptabsatzmarkt für „Bear Brand“, und das Logo der außerhalb Deutschlands durch die Nestlé-Gruppe vertriebenen Marke zeigt den Bären nicht mehr, wie er ein Baby füttert, sondern einfach mit einem Glas Milch im Arm. Der Herkunft ist man sich dort wohl bewusst: Auf Packungen aus den Philippinen war jüngst die Auslobung „100 Jahre Bear Brand“ zu finden – mit dem Versprechen „mit bester Milch aus der Schweiz“. (In Deutschland gehört die Marke seit 2003 der „Allgäuer Alpenmilch GmbH“.)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Hier geht&#8217;s zum Newsletter des Verpackungsmuseums:</p>
<p><a href="http://www.news-circle.de/verpackungsmuseum/2012-03/webmail.html">http://www.news-circle.de/verpackungsmuseum/2012-03/webmail.html</a></p>
<p>.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bilder vom Marken-Award 2012</title>
		<link>http://blog.nikator.eu/2012/03/20/bilder-vom-marken-award-2012/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 06:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war eine rauschende Nacht der Marken und selten hat ein Publikum den Gewinnermarken soviel Respekt gezollt, wie in diesem Jahr, denn Ergo, Lurchi, Rotbäckchen und der Borussia Dortmund als Preisträger trafen den Nerv der über 1.000 Gäste im Düsseldorfer Capitol am 13. März 2012. Der Überraschungsstar des Abends war sicherlich Sabine Heinrich. Diesen Namen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war eine rauschende Nacht der Marken und selten hat ein Publikum den Gewinnermarken soviel Respekt gezollt, wie in diesem Jahr, denn Ergo, Lurchi, Rotbäckchen und der Borussia Dortmund als Preisträger trafen den Nerv der über 1.000 Gäste im Düsseldorfer Capitol am 13. März 2012. Der Überraschungsstar des Abends war sicherlich Sabine Heinrich. Diesen Namen und diese Frau sollte man sich merken. Die Einslive-Radiomoderation aus dem WDR, die bereits erfolgreich TV-Shows moderierte, verzauberte die versammelten Gäste als Patin der Kategorie &#8220;Beste Markendehnung&#8221;. Quatsch-Comedy-Chef und Dramaturg Thomas Hermanns (Beste Neue Marke) und Peer Steinbrück (Sonderpreis) kamen natürlich ebenso gut an wie Dirk Hindrichs, geschäftsführender Gesellschafter von Schüco International für die Kategorie &#8220;Bester Markenrelunch&#8221;.</p>
<p>Hier geht&#8217;s zu den Bildern:</p>
<p><a href="http://www.absatzwirtschaft.de/content/_p=1004584,_b=76479">http://www.absatzwirtschaft.de/content/_p=1004584,_b=76479</a></p>
<p>.</p>
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		<title>Lurchi, Rotbäckchen und Ergo gewinnen Marken-Award 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 12:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Über 1 000 Gäste aus Management, Marketing, Medien und Agenturen feierten gestern Abend im Düsseldorfer Musical-Theater „Capitol“ die Verleihung des Marken-Award 2012 im Rahmen der „Night of the Brands“. Mit dem Marken-Award zeichnen absatzwirtschaft – Zeitschrift für Marketing und der Deutsche Marketingverband (DMV) zum zwölften Mal Unternehmen für exzellente Leistungen in der Markenführung aus. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über 1 000 Gäste aus Management, Marketing, Medien und Agenturen feierten gestern Abend im Düsseldorfer Musical-Theater „Capitol“ die Verleihung des Marken-Award 2012 im Rahmen der „Night of the Brands“. Mit dem Marken-Award zeichnen absatzwirtschaft – Zeitschrift für Marketing und der Deutsche Marketingverband (DMV) zum zwölften Mal Unternehmen für exzellente Leistungen in der Markenführung aus. Der Preis für die „Beste Neue Marke“ ging an Ergo für die Schaffung einer übergreifenden Versicherungs-Marke mit kundenorientiertem Image. Der „Beste Marken Relaunch“ gelang Salamander mit der erfolgreichen Neupositionierung der Kinderschuhmarke Lurchi. Rotbäckchen erhielt den Award für die „Beste Marken-Dehnung“ mit dem gelungenen Start in den Markt für Gesundheitssäfte. Fußballmeister Borussia Dortmund wurde mit einem Sonderpreis geehrt. Damit würdigte die Jury die Leistung des Vereins, die Marke BVB als Erlebnis zu inszenieren – über den sportlichen Erfolg hinaus.</p>
<div>
<p>Die Sieger des diesjährigen Marken-Award wurden von einer hochkarätig besetzten Jury in einem aufwendigen Bewerbungsverfahren ermittelt. „Der Marken-Award 2012 zeigt wieder die ganze Breite und Klasse der Markenführung in Deutschland, über alle Branchen und Unternehmensgrößen hinweg“, sagt absatzwirtschaft-Chefredakteur Christoph Berdi. „In vielen Bewerbungen und letztlich auch bei den Gewinnern geht es um den Umgang mit der Tradition. Es ist spannend zu sehen, wie das gelöst wurde, auch um den Preis, die eigene Geschichte aufzugeben.“</p>
<p>Die Jury wählte Ergo auf Platz eins, weil der Konzern in einem Aufsehen erregenden Prozess den Namen der Holding zur übergreifenden Marke aufgebaut und erfolgreich ein neues, kundenorientiertes Image kreiert hat. Dabei hat sich Ergo nicht nur von seinen <a href="http://www.absatzwirtschaft.de/content/marketingstrategie/news/_b=69602,_p=1003002,_t=fthighlight,highlightkey=Hamburg-Mannheimer" target="_blank">Vertriebsmarken</a> Victoria, Karstadt-Quelle und Hamburg Mannheimer verabschiedet, sondern auch von der beliebten Werbefigur „Herr Kaiser“. Dieser radikale Schwenk in der Markenstrategie und die dazu konzipierte Werbekampagne „Versichern heißt verstehen“ waren in Fachkreisen umstritten. Erschwerend kam der zu jener Zeit bekannt gewordene Skandal um die Lustreisen des Hamburg-Mannheimer-Vertriebs hinzu. Doch ein Blick auf die Kennziffern überzeugte die Marken-Award-Jury und gibt den Ergo-Markenstrategen recht: Die gestützte Markenbekanntheit beispielsweise explodierte förmlich von 21,3 Prozent auf 72,6 Prozent nach der Kampagne (Icon Added Value). Im weltweiten Ranking der wertvollsten Marken taucht Ergo erstmals auf (BrandFinance Global) – mit einem stolzen Wert von 2 561 Millionen US-Dollar.</p>
<p>Ergo gewann vor den ebenfalls als Finalisten nominierten Marken Moneyfix und Right Guard. Die Deutsche Kautionskasse konnte mit Moneyfix Mietkaution eine Marke aufbauen, die den Verbrauchern ein erklärungsbedürftiges Produkt verständlich näherbringt, indem sie als Problemlöser positioniert wird. Mit Right Guard etablierte Henkel eine dominante Deomarke für Männer zu einem Premiumpreis im Handel – und das in einem Segment, das als überbesetzt gilt.</p>
<p>Verschwunden, aber nie vergessen: Lurchi, die Kultfigur aus Kindertagen aus dem Hause Salamander, erlebte dank Markenrelaunch ein gefeiertes Comeback in einem komplett erneuerten Lebensraum. Nachdem eine eigene Schuhkollektion ebenso fehlte wie die Präsenz im Fachhandel und eine moderne Markenführung, wagte Salamander 2010 nach der Übernahme durch die ara AG den Wiederaufbau der Marke. Lurchi sollte fortan für Kindheit stehen, „wie sie sein soll: unbeschwert und frei.“ Wesentlicher Schritt zum Neuauftritt war eine Schuhkollektion, eingebettet in ein allumfassendes Markenerlebnis – vom Lurchi-POS-Material über einen eigenen virtuellen Marken-Shop bis hin zum Lurchi-Heft und Vorlesestunden. Das Ergebnis der Neupositionierung kann sich sehen lassen: Nach dem Relaunch konnten Umsatz und Ertrag um 200 Prozent gesteigert werden. Die verkaufte Paarzahl stieg von 60 000 auf etwa 230 000.</p>
<p>Lurchi setzte sich gegen Kuschelweich und die Einzelhandelskette Takko durch. Die mittelständische Fit GmbH rettete Kuschelweich nach der Übernahme von Unilever vor der Bedeutungslosigkeit, indem sie den Weichspüler auf Marken- und Produktseite erneuerte – inklusive Kuschelbär als Markenfigur. Mode-Filialist Takko ist gelungen, mit dem Relaunch die Marke aus dem Discount-Segment in Richtung Value-Retailer zu schieben, basierend auf der Idee: Gute Preise und gutes Aussehen müssen sich nicht ausschließen.</p>
<div id="highlight">
<div>
<p>Auch der dritte Marken-Award Gewinner zeigt, wie sich Tradition in Werte für Marken und Kunden verwandeln lässt: Mit bewährten Elementen und neuen Sorten dehnte Haus Rabenhorst die Kultmarke Rotbäckchen in ein ganzes Sortiment an Gesundheitssäften. Das bedeutete auch den Abschied vom Medizinimage: Die neuen Sorten positionieren sich als liebevolle Problemlöser für Mütter, die ihren Kindern das Beste geben wollen. Dabei setzt das Unternehmen auf eine Inszenierung als „magischer Gesundheitssaft der Nation“. Während die Kommunikationsoffensive dem Claim „Das Beste weitergeben“ folgte, erschlossen sich Rotbäckchen auch neue Vertriebswege im Lebensmitteleinzelhandel, in Drogerien, Natur- und Feinkostläden. Insgesamt konnte „der Zaubertrank“ so der negativen Entwicklung des deutschen Saftmarktes trotzen: Während hier von 2009 bis 2010 sinkende Umsätze zu verzeichnen waren, stieg der Rotbäckchen-Absatz von 2006 bis 2011 um 801 Prozent, der Umsatz sogar um 811 Prozent.</p>
<p>Mit ihren ebenfalls starken Bewerbungen lagen alle Finalisten in dieser Kategorie dicht beieinander. Letztlich erhielt Rotbäckchen den Vorzug vor Unilever mit Bifi und der Bayer AG. Unilever konnte die Snackmarke Bifi erfolgreich in den Markt für abgepackte Wurst dehnen. Die Jury begeisterte vor allem die Wachstumskurve und das Preispremium. Bayer hat seinen Markenwildwuchs gelichtet und die Dachmarke mit dem weltberühmten Bayerkreuz gestärkt.</p>
<p>Borussia Dortmund ist es gelungen, den Verein als „das intensive Fußballerlebnis“ zu inszenieren – und das nicht nur in sportlicher Hinsicht, sondern auch in der Markenführung mit dem Claim „echte Liebe“. Die Jury vergibt einen Sonderpreis deshalb, weil die wirtschaftliche Wiedergeburt des 2005 fast insolventen Vereins so eng mit dem sportlichen Erfolg verbunden ist, dass sich die Markenleistung nicht herausrechnen lässt. Unstrittig ist jedoch nach Ansicht der Jury, dass die feinfühlige neue Markenstrategie ihren Anteil daran hat, die Fans hinter dem BVB zu versammeln und dem einzigen deutschen börsennotierten Fußballverein etwas wirtschaftliche Unabhängigkeit vom sportlichen Erfolg zu verschaffen.</p>
<p>Durch die Preisverleihung gestern Abend führte Moderatorin Claudia Kleinert. Prominente aus Unternehmen, Politik und Unterhaltung traten als Paten für die Nominierten in den einzelnen Kategorien auf. Radio- und Fernsehmoderatorin Sabine Heinrich, Entertainer Thomas Hermanns sowie Schüco-Chef <a href="http://www.absatzwirtschaft.de/content/marketingstrategie/news/_b=75420,_p=1003002,_t=fthighlight,highlightkey=Premiumanbieter" target="_blank">Dirk U. Hindrichs</a> (Träger des Deutschen Marketingpreises 2011) führten aus ihrer persönlichen Perspektive in die jeweiligen Themen ein. Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück glänzte mit einer scharfsinnigen Laudatio auf den Sonderpreisträger BVB.</p>
<p>Zur zwölften Verleihung des Marken-Award haben Roland Berger Strategy Consultants und absatzwirtschaft die Studie „Brand Excellence“ (Bezug: <a href="http://www.fachverlag-shop.de/studien" target="_blank">www.fachverlag-shop.de/studien</a>) neu aufgelegt. In der zweiten erweiterten Auflage werden die Fallstudien aller 36 Gewinner des Marken-Award (2001-2011) wie Ebay, Nivea oder Jägermeister untersucht und evaluiert. Zusätzlich hat Roland Berger Strategy Consultants mit Unterstützung der Gesellschaft für Konsumforschung die fundamentalen Erfolgsfaktoren der Markenführung herausgearbeitet.</p>
<p>Die Storys der Sieger und Finalisten sowie weitere Informationen zu Auswahl-Verfahren und Juroren sind in der Sonderausgabe „absatzwirtschaft marken“ nachzulesen.</p>
<p>Marken-Award, Sonderausgabe und Deutscher Markenkongress, den das Deutsche Marketing-Weiterbildungsinstitut am 13. März ebenfalls in Düsseldorf veranstaltete, bilden einen stimmigen Marken-Dreiklang. Die diesjährigen Sieger Lurchi, Rotbäckchen, Ergo und BVB (Sonderpreis) reihen sich in eine beeindruckende Galerie der Marken-Award-Gewinner ein:</p>
<ul>
<li>Skoda, Aktion Mensch, Hugo Boss und Pringles, Procter &amp; Gamble (2001);</li>
<li>World of Tui, Ebay, Gerolsteiner und Tenovis (2002);</li>
<li>BMW Mini, Bacardi Rigo und Langnese Cremissimo (2003);</li>
<li>Wurzener Nahrungsmittel, Mr. Proper von Procter &amp; Gamble und BMW Z4 (2004);</li>
<li>O2, Henkel mit Perwoll und DWS Investments (2005);</li>
<li>HanseNet, Unilever mit Dove und Süddeutsche Zeitung (2006);</li>
<li>Danone mit Activia, Jägermeister und Hipp (2007);</li>
<li>GlaxoSmithKline (GSK) mit Formigran, Loewe und Erdal-Rex mit Frosch (2008);</li>
<li>Landlust, Nivea und Deutsche Bahn (2009);</li>
<li>Syoss, Em-eukal und Lego (2010);</li>
<li>Deutsche Telekom, Air Berlin und True Fruits (2011)</li>
</ul>
</div>
<div><a href="http://www.marken-award.de/" target="_blank">www.marken-award.de</a></div>
</div>
<div> </div>
<div><a href="http://www.absatzwirtschaft.de/content/marketingstrategie/news/lurchi-rotbaeckchen-und-ergo-gewinnen-marken-award-2012;76445">http://www.absatzwirtschaft.de/content/marketingstrategie/news/lurchi-rotbaeckchen-und-ergo-gewinnen-marken-award-2012;76445</a></div>
<div>.</div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Spüren Sie die Macht der Marke?</title>
		<link>http://blog.nikator.eu/2012/03/07/spuren-sie-die-macht-der-marke/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 11:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Unternehmen unverwechselbar macht, ist eine starke Marke. Aber wo denkt der Kunde sofort an das Produkt, wenn er nur den Namen liest oder der Slogan hört? In einer dreiteiligen Serie analysiert das Magazin impulse die Macht der Marke &#8211; wie sie sich zusammensetzt, welche Rolle Social Media spielt und wie weit man sie dehnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was Unternehmen unverwechselbar macht, ist eine starke Marke. Aber wo denkt der Kunde sofort an das Produkt, wenn er nur den Namen liest oder der Slogan hört? In einer dreiteiligen Serie analysiert das Magazin impulse die Macht der Marke &#8211; wie sie sich zusammensetzt, welche Rolle Social Media spielt und wie weit man sie dehnen kann, ohne dass sie verblasst.</p>
<p><!-- new para 1|2 -->Online sind Sie gefragt: wir möchten von Ihnen wissen, wie Sie bekannte Marken aus dem deutschen Mittelstand bewerten. Hierfür haben wir 30 Namen zusammengestellt und in drei Gruppen unterteilt: <a href="http://blog.nikator.eu/tools/ranking-essen/index.html" target="_blank"><strong>Essen + Trinken</strong></a>, <a href="http://blog.nikator.eu/tools/ranking-wohnen/index.html" target="_blank"><strong>Wohnen + Werkeln</strong></a> sowie <a href="http://blog.nikator.eu/tools/ranking-erleben/index.html" target="_blank"><strong>Erleben + Genießen</strong></a>. Für die Beurteilung gibt es die Kriterien: Bekanntheit, Emotionalität und Glaubwürdigkeit.</p>
<p><!-- new para 1|2 --><!--postbreak-->Als Orientierung haben wir drei Aussagen gewählt, für die Sie jeweils entscheiden sollen: treffen diese auf eine Marke zu, oder eher nicht? Am Ende der Umfrage können Sie an einer Tabelle ablesen, wie andere Nutzern abgestimmt haben.</p>
<p><!-- /vorspann --><!-- /artikelteaser --></p>
<p><!--proximic_content_off--></p>
<p>Hier geht&#8217;s zum Artikel und der Umfrage:</p>
<p><a href="http://www.impulse.de/unternehmen/:Umfrage--Spueren-Sie-die-Macht-der-Marke/1027784.html?nv=un-nl-24.02.2012&amp;link_position=1&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=unternehmernews&amp;utm_campaign=2012_02_24&amp;link_position=1&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=unternehmernews&amp;utm_campaign=2012_02_24">http://www.impulse.de/unternehmen/:Umfrage&#8211;Spueren-Sie-die-Macht-der-Marke/1027784.html?nv=un-nl-24.02.2012&amp;link_position=1&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=unternehmernews&amp;utm_campaign=2012_02_24&amp;link_position=1&amp;utm_source=newsletter&amp;utm_medium=unternehmernews&amp;utm_campaign=2012_02_24</a> </p>
<p>.</p>
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		</item>
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		<title>Potenzmittel Viagra genießt auch Schutz für Getränke</title>
		<link>http://blog.nikator.eu/2012/02/09/potenzmittel-viagra-geniest-auch-schutz-fur-getranke/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 05:20:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Entsprechend der Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union kann die Bezeichnung „VIAGUARA“ nicht als Gemeinschaftsmarke für Getränke registriert werden. Der Gerichtshof hat entschieden, dass die Benutzung des Zeichens eine unlautere Ausnutzung der Bekanntheit oder Wertschätzung der Marke „VIAGRA“ der Firma Pfizer Inc. darstellt.
Im Oktober 2005 hat die polnische Firma Viaguara SA beim HABM die Eintragung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Entsprechend der Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union kann die Bezeichnung „VIAGUARA“ nicht als Gemeinschaftsmarke für Getränke registriert werden. Der Gerichtshof hat entschieden, dass die Benutzung des Zeichens eine unlautere Ausnutzung der Bekanntheit oder Wertschätzung der Marke „VIAGRA“ der Firma Pfizer Inc. darstellt.</p>
<p>Im Oktober 2005 hat die polnische Firma Viaguara SA beim HABM die Eintragung des Wortes „VIAGUARA“ für Mineralwasser, Energy Drinks und alkoholische Getränke beantragt. Pfizer hat aufgrund der älteren Gemeinschaftsmarke „VIAGRA“ (geschützt für pharmazeutische und veterinärmedizinische Präparate und Substanzen, insbesondere bekannt für Medikamente zur Behandlung der erektilen Dysfunktion) Widerspruch gegen diesen Antrag eingelegt. Das HABM wies die Eintragung der Marke „VIAGUARA“ aufgrund des Widerspruchs von Pfizer zurück.</p>
<p>Gegen diese Entscheidung des Amtes legte Viaguara SA Rechtsmittel beim Europäischen Gerichtshof ein, mit dem Ziel, den Widerspruch zurückzuweisen. Diesem Ansinnen folgte das Gericht aber nicht, sondern wies die Klage zurück und bestätigte die Entscheidung des HABM. Das Gericht hat entschieden, dass das HABM zu Recht festgestellt hat, dass der Ruf von Viagra, welches Millionen von Männern seit seiner Einführung im Jahr 1998 verschrieben bekommen haben, bei den Verbraucher nicht nur mit Blick auf Medikamente besteht, sondern im Allgemeinen.</p>
<p>Im Hinblick auf die Ähnlichkeit der Marken stellte das Gericht aufgrund seines etablierten Prinzips fest, dass die Verbraucher in der Regel mehr Aufmerksamkeit auf den ersten Teil des Wortes legen, so dass eine Verwechslungsgefahr gegeben ist. Der Präfix “VIAG” reicht aus, um eine starke visuelle Ähnlichkeit, die durch die gemeinsame Endung “RA” noch verstärkt wird, anzunehmen. Auch hinsichtlich der phonetischen Ähnlichkeit ging das Gericht von einer sehr großen Ähnlichkeit aus und mangels inhaltlicher Unterschiede hat das Gericht in der Gesamtbewertung eine Verwechslungsgefahr bezüglich der sich gegenüberstehenden Bezeichnungen bejaht.</p>
<p>Des Weiteren entschied der Gerichtshof, dass, obwohl ein direkter Zusammenhang zwischen den Waren nicht gegeben ist, aufgrund des hohen Grades der Ähnlichkeit zwischen den Zeichen und der sehr großen Bekanntheit der älteren Marke seitens der angesprochenen Verkehrskreise eine Assoziationen möglich ist und der Verbraucher eine Verbindung zwischen den Marken herstellt.</p>
<p>Das Gericht sagte, dass die Bezeichnung „VIAGUARA“ die Unterscheidungskraft oder die Wertschätzung der älteren Marke „VIAGRA“ in unlauterer Weise ausnutzen oder beeinträchtigen könnte.</p>
<p>Zudem befand es, dass – auch wenn die Anmeldung nicht-alkoholische Getränke betrifft und daher nicht unmittelbar die gleichen Vorteile wie ein Medikament zur Behandlung der erektilen Dysfunktion transportiert werden – die Verbraucher geneigt sein könnten, das Produkt zu kaufen, da sie denken, dass es ähnliche Eigenschaften wie eine Zunahme der Libido ermöglichet. Solche positiven Assoziationen können durch das Bild der Verbraucher hinsichtlich der älteren Marke projiziert werden. Zudem hatte die Viaguara SA behauptet, dass die von ihr angebotenen Getränke auch stärkende und anregende Wirkung auf den Geist und den Körper haben.</p>
<p>Der Gerichtshof entschied, dass die Marke „VIAGUARA“ versucht, von der Anziehungskraft, Reputation und Bekanntheit der älteren Marke „VIAGRA“ zu profitieren und diese Vorteile zu nutzen.</p>
<p>Viaguara SA hat nun zwei Monate Zeit, um Rechtsmittel gegen die Entscheidung vor dem EuGH einzulegen.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.ip-cube.com/2012/01/potenzmittel-viagra-geniesst-auch-schutz-fuer-getraenke/">http://www.ip-cube.com/2012/01/potenzmittel-viagra-geniesst-auch-schutz-fuer-getraenke/</a></p>
<p>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Markencheck im TV: ARD erklärt Funktionsweise von Marken wie H&amp;M, McDonald´s und Lidl</title>
		<link>http://blog.nikator.eu/2012/01/24/markencheck-im-tv-ard-erklart-funktionsweise-von-marken-wie-hm-mcdonald%c2%b4s-und-lidl/</link>
		<comments>http://blog.nikator.eu/2012/01/24/markencheck-im-tv-ard-erklart-funktionsweise-von-marken-wie-hm-mcdonald%c2%b4s-und-lidl/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 05:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Fernsehen nimmt zur besten Sendezeit McDonald’s &#38; Co unter die Lupe. Und fünf bis sechs Millionen Menschen schauen zu. Für ein Wirtschaftsthema im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – und das zur Primetime – ist das überragende Reichweite. Die Volkshochschule in bewegten Bildern hat jenseits aller Quotenbetrachtungen und Geschmacksdiskussionen echte Stärken. Sie bringt nicht nur Otto Normalverbraucher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Fernsehen nimmt zur besten Sendezeit McDonald’s &amp; Co unter die Lupe. Und fünf bis sechs Millionen Menschen schauen zu. Für ein Wirtschaftsthema im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – und das zur Primetime – ist das überragende Reichweite. Die Volkshochschule in bewegten Bildern hat jenseits aller Quotenbetrachtungen und Geschmacksdiskussionen echte Stärken. Sie bringt nicht nur Otto Normalverbraucher das Marketing-Einmaleins nahe, sondern auch Unternehmer und Manager können etwas lernen, wenn sie gut aufpassen. „An welche Marke denken Sie bei Fast Food?“ werden Passanten gefragt. Was sie vor laufender Fernsehkamera ins Mikrofon antworten, überrascht nicht: Am häufigsten genannt wird McDonald’s. So findet die ARD also in einer Straßenumfrage heraus, wenn auch ohne den Anspruch auf repräsentativen Charakter, dass „Mäckes“ in den Köpfen der Deutschen als führende Schnellfutter-Filiale ungefähr so präsent ist wie Tempo, wenn man sich nach Papiertaschentüchern erkundigt.</p>
<p>Die Geschmacksnerven senden allerdings unterschiedliche Signale. „Isch würd nich sachen“, beginnt der Rentner seinen Kommentar, wischt dann erst mal seine Brillengläser und ringt sich schließlich zum Urteil durch, „dass es überragend schmeckt.“ Fröhlich ruft hingegen eine Mutter in die Kamera: „Unsere Kinder sind begeisterte McDonald’s-Esser.“ Als ob sie in den Geruch geraten könnte, ihre Aufsichtspflicht verletzt zu haben, schickt sie schnell hinterher, dass mit den Kleinen gesundheitlich alles in Ordnung sei. „Sie sind wohl geraten.“</p>
<p>Eine dreiviertel Stunde lang lief am vergangenen Montag „Der McDonald‘s-Check“, eine Woche zuvor hatte die ARD bereits Lidl unter die Lupe genommen, heute Abend (23. Januar) steht im dritten und vorerst letzten Teil der Markencheck-Reihe die Modekette H&amp;M im Fokus der Fernsehmacher. Die Aktion Warentest verläuft stets nach ähnlichem Muster. Es werden Experimente mit Passanten und Probanden durchgeführt, Stimmen eingeholt und Studien herangezogen, natürlich darf auch das Urteil von Wissenschaftlern und Marktforschern nicht fehlen.</p>
<p>Ein Schema, das offensichtlich funktioniert: 5,2 Millionen Menschen haben zugeschaut, wie beim McDonalds-Check Konsumenten zu Wort kamen, Geschmacks- und Wiedererkennungstests gemacht, unabhängige Fachleute und McDonald‘s-Manager befragt wurden. 2,2 Millionen des Publikums waren zwischen 14 und 49 Jahre alt. In der jungen TV-Zielgruppe erreichte der McDonald’s-TÜV am Sendetag die drittmeisten Zuschauer. Schon in der Woche zuvor hatte das Erste zur Markencheck-Premiere eine überraschend hohe Reichweite erzielt. Auch „Der Lidl-Check“ hatte es in die Top drei bei den 14- bis 49-Jährigen geschafft und war im Gesamtpublikum mit 6,3 Millionen Sehern sogar die Nummer zwei. Für ein Wirtschaftsthema im öffentlich-rechtlichen <a href="http://www.absatzwirtschaft.de/content/marketingstrategie/news/_b=73371,_p=1003002,_t=fthighlight,highlightkey=ARD" target="_blank">Fernsehen</a> zur Primetime ist das ein überragender Wert.</p>
<p>Rezensenten kritisieren an dem Format, dass es die Infotainment-Masche der privaten Sender kopiere. Aber taugt das wirklich zum Vorwurf? Schließlich beweist die anhaltende Berichterstattung über den schlingernden Euro, wankende Finanzmärkte und ängstigende Schuldenkrise, dass Wirtschaft ein zentrales Thema geworden ist, aber das Publikum oft nur Bahnhof versteht. Das bestätigt beispielsweise eine <a href="http://www.dihk.de/presse/meldungen/2011-09-20-ernst-schneider-preis" target="_blank">Analyse</a> der deutschen Industrie- und Handelskammern (IHK). Sie gelangt zu dem Ergebnis, dass das öffentlich-rechtliche Fernsehen seit einiger Zeit zwar mehr als früher über wirtschaftliche Ereignisse berichtet. Wenn es um die Eurokrise geht, ist der Erkenntnisgewinn für die Zuschauer aber allzu oft dürftig. Die Fernsehbeiträge seien sehr atmosphärisch angelegt, bleiben aber deskriptiv und erklären zu wenig die Zusammenhänge. Die Innovativeren in Sachen Wirtschaft waren laut Studie die Privatsender. So erzielte RTL mit der Serie „Undercover Boss“, bei der Führungskräfte inkognito das eigene Unternehmen an der Basis kennenlernen, überdurchschnittlich hohe Einschaltquoten.</p>
<p>Die Markenchecker von der ARD liefern so etwas wie einen Volkshochschulkurs für Wirtschaft und Marketing in bewegten Bildern. Sie gehen dabei systematisch und spielerisch zugleich vor. Allein schon, welche vier Hauptfächer sie für das Zeugnis ausgewählt haben: Geschmack („enttäuschend“), Verführung („raffiniert“), Bekömmlichkeit („gering“) und Fairness („unzureichend“). Dabei orientieren sie sich an den Markentests des WDR, bei dem vergangenes Jahr Unternehmen wie Aldi, <a href="http://www.absatzwirtschaft.de/content/marketingstrategie/news/_b=75197,_p=1003002,_t=fthighlight,highlightkey=Ikea" target="_blank">Ikea</a> und Tchibo auf den Prüfstand kamen – und dort im dritten Programm bereits überdurchschnittliche Einschaltzahlen erzielten.</p>
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<p>Ehrlich gesagt, hat man doch schon vor der Ausstrahlung gewusst oder zumindest geahnt, dass Pommes und Burger aus der McDonald’s-Küche kein Gaumenschmaus sind und ziemlich schwer im Magen liegen. Gelernt haben die Zuschauer, wenn sie gut aufgepasst haben, dass es nicht rein auf das Produkt oder den Preis ankommt, sondern dass „das Gesamtpaket stimmen muss“, wie es an einer Stelle im Film heißt. Eine Weisheit aus dem Lehrbuch (auch wenn sie dort anders formuliert wird), zu finden in den Kapiteln „Markenpositionierung“ und „Marketing-Mix“.</p>
<p>Der Fachmann staunt (manchmal), der Laie wundert sich (öfter) zum Beispiel, wie perfekt McDonald’s alle Register des Kindermarketings zieht. Die Jungen werden aufgefordert, selbst zu bestellen. Sie finden eigens auf Körpermaß gestutzte Tresen vor und dürfen futtern, völlig befreit von Messer und Gabel. Vor allem aber: „Bei uns soll Essen Spaß machen“, betont Mäckes-Sprecher Matthias Mehlen. Und deshalb gibt es das <a href="http://www.absatzwirtschaft.de/content/marketingstrategie/news/_b=72907,_p=1003002,_t=fthighlight,highlightkey=Spielzeug" target="_blank">Spielzeug</a> zur Speise (Happy Meal!). Immer wieder was Neues, bevorzugt Lizenzprodukte zu aktuellen Themen wie derzeit „Tim und Struppi“. Besonders „raffiniert“: Sammelspielzeug. Darauf fahren Kinder ab, und ihre Eltern folgen. Ja, sicher, da kommt man gerne öfter. Und Mäckes sagt danke.</p>
<p>So wird aus der Marke eine Burger-Bewegung. Eye-Square-Geschäftsführer Michael Schießl bestätigt mit Zahlen aus der Blickaufzeichnung: Wenn Kinder auf Verpackung und Einzelteile des Happy Meals gucken, ruht ihr Blick im Durchschnitt zwei Sekunden lang auf dem Essen und fast doppelt so lange (3,5 Sekunden) auf dem Spielzeug. So lernt der Zuschauer ganz nebenbei, wie Marketing und <a href="http://www.absatzwirtschaft.de/content/marktforschung/news/marktforschung-muss-antworten-auf-noch-unbekannte-fragen-finden;75034" target="_blank">Marktforschung</a> arbeiten und was sich hinter Konsumentenpsychologie und Gehirnforschung verbirgt.</p>
<p>Jenseits aller TV-Geschmacksdiskussionen bleibt festzuhalten: Was Marken sind, wie sie funktionieren und wie sie beeinflussen, hat die ARD für Otto Normalverbraucher anschaulich aufbereitet. Die Markencheck-Reihe übersetzt Wirtschaft aus der Fachsprach in verständliches Populär-Deutsch – auf fachlich ordentlichem Niveau. Man hat sich im Fernsehen schon schlechter unterhalten gefühlt und mühsamer informieren müssen.</p>
<p><a href="http://www.daserste.de/information/allround_dyn~uid,aefr7g6209c2ryko~cm.asp" target="_blank">www.daserste.de/markencheck</a></div>
<p><a href="http://www.absatzwirtschaft.de/content/communication/news/ard-erklaert-funktionsweise-von-marken-wie-h-m-mcdonald-s-und-lidl;75798">http://www.absatzwirtschaft.de/content/communication/news/ard-erklaert-funktionsweise-von-marken-wie-h-m-mcdonald-s-und-lidl;75798</a></p>
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